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14.06.2015 19:03

Von Büffeln und Booten


Heute hat uns Buffalo Tours zu einer Fahrradtour in die ländliche Umgebung von Hoi An eingeladen. Von unserem Hotel radeln wir vorbei an vielen kleinen Dörfern, zwischen denen immer wieder Reisfelder auftauchen. Die Bauern arbeiten in der prallen Sonne auf ihren Feldern, pflanzen und bewässern ihren Reis. Diese Arbeit ist hart, denn Reis wächst nicht wie jedes andere Getreide. Die Felder werden durch kleine Dämme voneinander abgesteckt und so bewässert, dass die Reispflanzen im Wasser stehen. Daher müssen die Felder ebenmäßig gehalten werden, damit sich das Wasser gleichmäßig verteilen kann. Neben den Reisfeldern sehen wir auch kleine Seen, in denen Fische gezüchtet werden. Die Landschaft scheint verschlafen, die Büffel stehen am Wegesrand, doch ab und zu rasen laut hupende Autos und Motorräder an uns vorbei. Schließlich gelangen wir an den Fluss Thu Bon, hier laden wir unsere Fahrräder auf ein Bötchen und fahren hinüber auf die Insel Kim Bong.
In dem gleichnamigen Dorf kann man noch heute sehen, wie die Bewohner ihrer Arbeit per Hand nachgehen.
Wir sehen zum Beispiel, wie die runden Fischerboote hergestellt werden: Man webt zunächst die einzelnen Bambusblätter zusammen um diese danach in ein zuvor gebogenes Gestell zu legen. Damit das Boot stabil und wasserdicht bleibt, werden am Ende die Bambusblätter mit Teer versiegelt. In einem anderen Haus werden Schnitzarbeiten verkauft, die in der eigenen Werkstatt, im Hinterhof, hergestellt werden.
Und ein paar Straßen weiter blubbert ein selbstgebastelter Destillationsapparat, der Reis in Wein verwandelt. Auf dem Weg zurück zum Bootsanleger kommen wir noch an einer Schiffswerft vorbei, wo einige Fischerboote repariert werden. Nachdem die Räder sicher auf dem Boot untergebracht wurden, tuckern wir langsam zurück zur Altstadt von Hoi An.

Informationen zu Ausflügen in Hoi An und Umgebung: www.buffalotours.com/vietnam-tours.html


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