Unterwegs zwischen Frankfurt, Skwierzyna und Zary
1. Auflage 2005, 232 Seiten, 9.95 Euro, 24 Karten und Stadtpläne, 91 s/w-Fotos, ISBN 978-3-928409-82-6
Östlich der Oder liegt das Sternberger Land, das früher zusammen mit der Neumark zu Brandenburg gehörte. Diese Region, die schon zu Anfang unseres Jahrhunderts vor allem für die Bewohner Berlins eine beliebte Sommerfrische war, ist auch heute eine Reise wert.
Die Region um Lagow, Sternberg, Königswalde und Gubin wird in diesem Reiseführer ausführlich vorgestellt. Zahlreiche Informationen über Geschichte und Gegenwart des Sternberger Landes machen diesen Reiseführer zu einer anregenden Lektüre.
»Dem Autor gelang ein einfühlsames Landschaftsportrait des Sternberger Landes. Darüber hinaus bietet der Führer umfassende Serviceteile.«
Salzburger Woche
»Mag man die Partien um Lagow herum mit Landschaftsausschnitten von Thüringen und dem Harz und die Seen mit ihrer grünschillernden Wasserfläche mit Alpenseen vergleichen, immer ist es doch die echt märkische Landschaft, die sich als das gibt, was sie ist. Ernst und ruhig ist sie in ihrer Lieblichkeit.
Die Randhöhen umwindet die Seenkette. In tiefem Schweigen steht oben der Kiefernwald. Buchen, Erlen und Birken umkränzen die Steilhänge bis zum Wasser hinab.
Überall ist eine feierliche Stille, wenn man unter den Buchhallen auf geschlungenen Wegen am Ufer wandelt oder im Boot über das Wasser gleitet. Und kaum hat man eine Wasserseite hinter sich und glaubt, daß mit dem schilfigen Engpaß die Herrlichkeit landschaftlicher Reize zu Ende ist, so erschließt sich immer wieder ein neues Bild von Hügeln, Waldhöhen und Talgründen, bis aus grünem Kranze die Burg von Lagow mit einem alten Recken, dem Bergfried, hochragend in die weite bewaldete Berg- und Seenlandschaft hinübergrüßt.«
Aus: Paul Dahms (1888–1939), »Lagow, die kleinste Stadt der Mark«
»Wo des Bobers schnellfließende, klare Flut, nur noch seicht über blinkenden Kies dahinrollend, sich dem Oderstrome zugesellt, in einem breiten, fruchtbaren Wiesental, liegt ein Städtchen.
Grüne weinumkränzte Hügel schauen am gegenüberliegenden Ufer von Norden her zu ihm nieder, geschmückt von zahlreichen Villen, während der Strom auf- und abwärts, teils dicht am Ufer, teils die Höhe krönend, freundliche Dörfer aus dunklem Grün hervorschimmern. Nach Süden hin dagegen tritt die bewaldete Hügelreihe zurück und begrenzt, einem Wall gleich, die Talniederung.
Nach Osten dehnt sich die blumige Aue, soweit das Auge reicht. Zahlreiche Bäche und Oderarme durchschneiden sie. Auch im Westen erstreckt sie sich bis jenseits des Bobers, nur unterbrochen von einzelnen Dörfern und Vorwerken. So, im engeren Umkreis von Wasser, im weiteren von Hügeln umgeben, macht die Landschaft den Eindruck eines eingerahmten Bildes.«
Aus: Florentine Gebhardt (geb. 1865), »Crossen a. d. Oder«
Hinweise zur Benutzung
Weite Wälder, klare Seen, sanfte Berge
Landschaft und Natur
Die Geschichte
Slubice (Frankfurt/Oder)
Slonsk (Sonnenburg)
Osno Lubuskie (Drossen)
Rzepin (Reppen)
Sulecin (Zielenzig)
Lubniewice (Königswalde)
Torzym (Sternberg)
Lagów (Lagow)
Skwierzyna (Schwerin/Warthe)
Miedzyrzecz (Meseritz)
Pszczew (Betsche)
Trzciel (Tirschtiegel)
Swiebodzin (Schwiebus)
Lubrza (Liebenau)
Sulechów (Züllichau)
Krosno Odrzanskie (Crossen)
Zary (Sorau)
Lubsko (Sommerfeld)
Gubin (Guben)
Vorschläge für Bootsfahrten
Vorschläge für Radtouren
Urlaub auf dem Land
Reisetips von A bis Z
Kleiner Sprachführer
Literaturempfehlungen
Adressen
Über den Autor
Register
Jörg Lüderitz wurde 1935 in Rostin, Kreis Soldin/Neumark geboren und lebt heute in Grünheide (Mark) und Lagów (Lagow). Seit langem beschäftigt er sich vorrangig mit brandenburgischer Landschaft, Geschichte und Kultur. Von Beruf Buchhändler, wurde er als freier Mitarbeiter verschiedener Presseorgane und vor allem durch Publikationen zu heimatgeschichtlichen Themen bekannt. Er veranstaltet Dia-Vorträge und betätigt sich als Reiseleiter.
Im Jahr 1999 wurde ihm für seine "langjährigen Bemühungen um die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen polnischen und deutschen Bürgern" das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Für Hinweise und Anregungen zu diesem Buch sind Autor und Verlag jederzeit dankbar.