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Armenien

3000 Jahre Kultur zwischen Ost und West

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Trescher-Verlag Leserreise

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Armenien Cover

9., aktualisierte Auflage 2018, 476 Seiten, 250 Fotos und historische Abbildungen, komplett in Farbe, 25 Stadtpläne und Übersichtskarten, 22 Lagepläne von Klöstern, farbige Klappkarten
ISBN 978-3-89794-448-0

21,95 Euro

Dieser Reiseführer ist vorübergehend vergriffen. Die neue Auflage erscheint Anfang Januar 2019.

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Das Buch

Das ›Land der Steine‹, wie Armenien von seinen Bewohnern liebevoll genannt wird, kann auf eine jahrtausendealte christliche Kultur zurückblicken. Seine einzigartigen Gebirgslandschaften, unzählige wertvolle Kulturdenkmäler und die gastfreundlichen Bewohner machen das Land zu einem ebenso ungewöhnlichen wie lohnenden Reiseziel.

Dieses Buch richtet sich vor allem an Reisende, die sich für die großartigen mittelalterlichen Baudenkmäler interessieren. Es bietet ausführliche Informationen über Geschichte, Baukunst, Landschaften und Gebräuche Armeniens. Neben der Hauptstadt Jerevan werden alle Provinzen ausführlich vorgestellt: das berühmte Ararattal, der wilde, unwegsame Süden,der Sevansee und der grüne Norden. Zahlreiche praktische Tipps dienen sowohl der Reisevorbereitung als auch der Orientierung im Land.

» Nach mehr als einem Jahrzehnt immer noch der einzige Führer mit reisepraktischen Informationen. Mit exakten Geokoordinaten, Sprachführer, vielen kleinformatigen Farbfotos, Übersichtskarten, Stadt- und Lageplänen. Sehr empfohlen. «

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Vorwort

Armenien – ein unbekanntes Land jenseits der schneebedeckten kaukasischen Riesen, zerklüftet, steinig und uralt. Ein Hochgebirgsland, das seinen Bewohnern nur wenig Platz lässt, seinen fruchtbaren, doch trockenen vulkanischen Boden zu bebauen. Ein Land, das genau an der geographischen, politischen und wohl auch kulturellen Grenze zwischen Europa und Asien, zwischen Christentum und Islam liegt. Die faszinierende Kultur des armenischen Volkes präsentiert sich schon seit Jahrtausenden als eine zwar orientalisch beeinflusste, aber tief christliche. Armenien war der erste christliche Staat der Welt, und die Fußstapfen der frommen Mönche führen vom Ararattal bis in undurchdringliche Wälder und über steile Felswände in versteckte Orte, die in ihrem Dornröschenschlaf nur darauf warten, entdeckt und bestaunt zu werden. Winzige steinerne Kirchen, spektakulär über Schluchten drohende Klosterburgen, steinerne Kreuze in den grünen Ebenen sind die Zeugen einer christlichen Tradition, die ihresgleichen sucht.

Doch bei der Reise durch Armenien sieht man auch seine andere Seite, die weniger bekannt, weniger abendländisch anmutet. Viehherden, auf mühsam bewässerten Feldern hart arbeitende Bauern, Kühe und Schweine auf Dorf- und Stadtstraßen, dunkel gekleidete, bärtige Männer und alte Frauen in langen schwarzen Kitteln und bisweilen sogar mit vor das Gesicht gezogenen Tüchern. Sonnenverbrannte Erde und rotleuchtende Früchte in den Obsthainen. Laute Musik auf staubigen Straßen und der bunte Trubel von Marktszenen. Armenien ist auch Orient. Ein Teil der Seidenstraße verlief quer durch Armenien und an ihren Rändern wurden große Karawansereien errichtet. Im Gegensatz dazu das beinah zu modern erscheinende, unruhige Jerevan mit seinen Cafés, teuren Boutiquen und seinem für Besucher oft nicht verständlichen und übertriebenen Hang zu Äußerlichkeiten.

Für so manchen ist das Land auch Inbegriff einer tragischen Geschichte, eines gepeinigten, doch widerstandsfähigen Volkes, das seine Geschichte in unbeschreiblich schönen illuminierten Handschriften aufgeschrieben hat, deren Leuchtkraft heute noch jegliches moderne Kunstwerk erblassen lässt.

Die Armenier sind ein überaus gastfreundliches, herzliches Volk. Das, was sie vielleicht nicht in ihren Taschen haben – denn die Armut ist noch immer groß –, haben sie übervoll in ihren Herzen. Es lohnt sich, Armenien zu entdecken. Es ist ein unbekanntes Land, das sicherlich für den Reisenden einige Schwierigkeiten bieten mag, die Straßen sind oft schlecht, das Wetter ist heiß, die Gebirge sind hoch und einige Hotels, na ja. Andererseits überrascht den Reisenden das viel zu rasch wachsende, moderne Jerevaner Zentrum und eine Vielzahl von westlichen Geschäften. Doch wie gut – die orientalische Gelassenheit hat sich noch nicht ganz dem westlichen Tatendrang untergeordnet. Das wahre Armenien entdeckt man jedoch nur abseits der quirligen Hauptstadt…

Armenien ist ein Land, in dem man neben einer wunderbar kontrastreichen Natur auch die Gelegenheit hat, den frühen christlichen Geist zu schnuppern, und in dem man der Zeit eine andere Bedeutung als in Mitteleuropa beimisst: Zeit ist da, um sie anderen Menschen zu schenken. Und dann kann es sein, dass Armenien einen nicht mehr loslässt, und jede Erinnerung an die Reise einem ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubert.

Inhalt

Vorwort     11
Das Wichtigste in Kürze     12
Herausragende Sehenswürdigkeiten     14

DAS LAND DER STEINE     16

Zahlen und Fakten     18    

Geographie     19

Gebirge     19
Gewässer     21
Vegetation     23
Tierwelt     24
Bodenschätze     25
Die Provinzen     26
Ararat – der mythische Berg     28    

Die Menschen     32

Die Familie     33
Gastfreundschaft     36
Demographische Probleme     36    

Die armenische Küche     38

Die Mahlzeiten     40
Getränke     43    

Geschichte     46

Die frühe Besiedlung      46
Das urartäische Erbe      49
Die armenischen Reiche     53
Das osmanische Reich     56
Armenien in der Neuzeit     56    

Der armenische Staat     62

Der Weg zur Demokratie     62
Wahlen und Parteien     63
Die nationalen Symbole     64
Der Karabach-Konflikt     64    

Armenien heute     68

Wandel und Stillstand     69
Tourismus     70
Alltagsprobleme     71
Wirtschaft     75
Bildungswesen     76

Das armenische Christentum     79

Die Kirchenfeste     81
Die Messe     82
Matagh, das Tieropfer     83    

Armenische Kunst     85

1500 Jahre geschriebene Kultur     85
Armenische Musik     89
Die armenische Malerei     91
Architektur und Skulpturkunst     93
Kreuzsteine     97
Kirchenkunst-Glossar     99    

Die armenische Sprache     101

Eigenheiten     101
Geschichte     102
Sprachstufen und Dialekte     103
Die armenische Sprache heute     104    

JEREVAN     106    

Blick über Jerevan     108

Geschichte     108
Das Stadtbild Jerevans     109

Das Zentrum     113

Rund um den Republiksplatz     113
Rund um die Oper     115
Vom Republiksplatz zur
Grigor-Lusavoritsch‘-Straße     117
Am Hrazdan     120
Im grünen Hufeisen Jerevans     123
Marschal-Baghramjan-Boulevard     126    

Außerhalb des Zentrums     128

Der Siegespark     128
Tsitsernakaberd     128
Erebuni – die Grundmauern Jerevans     132
Karmir Blur     134
Schengavith     135
Die Kirchen von Jerevan     136
Die Museen Jerevans     140
Die Außenbezirke Jerevans     154

Jerevan-Informationen     158

RUND UM DIE ARARATEBENE     168    

Die Provinz Armavir     170

Zvarthnots‘     170
Vagharschapat/Edschmiatsin     172
Aragats     182
Metsamor     184
Armavir und Umgebung     185    

Die Provinz Aragatsotn     189

Aschtarak     190

Am Khasach entlang     193

Mughni     194
Karbi     194
Wehrkloster Surb Sargis     195
Hovhanavankh     196
Saghmosavankh     200
Artaschavan     203
Astvatsenkal-Vankh     204
Der Aparaner Stausee     205
Jeghipatrusch     207
Aparan     208
Die fremden kurdischen Dörfer     211

Von Aschtarak nach Gjumri     213

Oschakan     213
Aghts‘kh     214
Bjurakan     215
Amberd     217
Tegher     218
Kosch     220
Schamiram     222
Arutsch     223
Irind     225
Thalin     226
Daschtadem     228
Mastara     229    

Die Provinz Kotajkh     231

Ptghni und Arzni     231
Argel (Lusakert)     233
Bdschni     233
Hrazdan     236
Makharavankh      236
Tsaghkadzor     238
Kloster Ketsch‘aris     239
Jeghvard     243
Buzhakan     244
Kaputan     245    

Garni     246

Geschichte     247
Besichtigung     248
Havuts‘thar     251    

Geghard     252

Geschichte des Klosters     252
Besichtigung     254    

DER NORDEN     260    

Die Provinz Schirak     262

Pemzaschen     263
Arthik     264
Haritschavankh     266
Dschraphi     268
Anipemza     269
Gjumri     271
Marmaschen     278    

Die Provinz Lori     281

Vanadzor     282
Stepanavan und Umgebung     286

Die Klösterstraße     292

Kloster Hnevankh     293
Kloster Khobajr     294
Odzun     298
Kloster Sanahin     301
Haghpat     307
Achthala     313
Spitak     316    

Die Provinz Tavusch     318

Dilidschan     319
Haghartsin     321
Gosch     326
Idschevan     330
Makharavankh     331
Atscharkut und Kirants‘-Klöster     334
Kloster Varagavankh     338
Der Norden von Tavusch     340    

Die Provinz Gegharkhunikh     341

Sevankloster     341
Semjonovka     344
Ltschaschen     348
Hajravankh     349
Noratus     350
Gavar     352
K‘anaker     352
Dzoragjugh     353
Nerkhin Getaschen     354
Makhenis     354    

DER SÜDEN     356    

Die Provinz Ararat     358

Dvin     359
Artaschat     361
Chor Virap     363
Der Chosrov-Nationalpark     365    

Die Provinz Vajots‘ Dzor     367

Areni     368
Noravankh     370
Vernaschen (Gladzor)     374
Schatin     377
Jeghegis     377
Gndevankh     380
Dschermuk     381
Karawanserei Selim     384    

Die Provinz Sjunikh     388

Angeghakoth     388
Schakhi und Sisian     390
Thanahat     392
Die Steine von Zorakhar     392
Aghitu     394
Vorotnavankh     396
Goris     399
Chndzoresk     400
Choth, Schinuhajr und Halidzor     402
Tathev     403
Jerits‘avankh     409
Kapan     410
Vahanavankh     411

WANDERUNGEN IN ARMENIEN     416    

Abenteuer zu Fuß     418

In den Walnusshainen von Garni     418
Von Garni nach Havuts‘ Thar     420
Durch die Schlucht des Khasach     422
Von Artaschavan nach Saghmosavankh     422
Zu den Wandmalereien von Khobajr     413
Dschuchtakvankh     424
Von Vernachen zum Kloster Spitakavor Astvatsatsin      425
In den Schluchten des Arpha      427
Zu den Höhlen von Chndzoresk     429
Nach Alt-Schinuhajr     430

REISETIPPS VON A BIS Z     433

SPRACHFÜHRER     446

ANHANG

Literatur     456
Armenien im Internet     457
Die Autorin/Bildnachweis     422
Register     460
Kartenregister     466    

EXTRA     

Mein Armenien     31
Rezepte     45
Die Diaspora-Armenier     60
Grigor der Erleuchter     84
Die Jerevaner Kognakfabrik     122
Davith von Sasun     125
Der alte Kranich     130
Musaler     181
Hovhannes Thumanjan     297
Armenisches Gebet     317
Sevan – die blaue Perle     347
Lavasch, das Brot der Erde     386
Die Seidenstraße     414

Autorin

Jasmine Dum-Tragut wurde 1965 in Voitsberg, einer Kleinstadt im österreichischen Bundesland Steiermark, geboren. Nach dem Abitur studierte sie an der Universität Graz Sprachwissenschaft und Russistik, von 1988 bis Ende 1989 an der Universität Jerevan Armenologie. Ab diesem Zeitpunkt spezialisierte sie ihre Forschungstätigkeit auf die armenische Sprache und eignete sich im Laufe der Zeit ein weitreichendes Wissen über armenische Geschichte, Literatur und Kultur an. Nach ihrer Promotion an der Universität Graz war sie dort mehrere Jahre als Assistentin am sprachwissenschaftlichen Institut tätig. Im Jahre 1998 übersiedelte sie nach Salzburg, wo sie an Forschungsprojekten zur armenischen Grammatik, an der Übersetzung armenischer veterinärmedizinischer Manuskripte und an verschiedenen kleinen Projekten zur Sprache und Literatur Armeniens arbeitet. Sie bereist Armenien regelmäßig, nicht nur in wissenschaftlichem, auch häufig in kulturellem oder politischem Auftrag. Sie lebt heute in Bergheim bei Salzburg, lehrt an den Universitäten in Salzburg und Innsbruck und war auch Vorsitzende der Deutsch-Armenischen Gesellschaft. Seit 2002 ist sie Universitätsdozentin für allgemeine Sprachwissenschaft und Armenologie und vertritt die Interessen und die Kultur Armeniens als ehrenamtliche Beraterin für kulturelle Angelegenheiten in der armenischen Botschaft in Österreich. 2009 wurde ihr das Ehrendoktorat der Armenischen Akademie der Wissenschaften verliehen, sie ist auch Mitglied der Philosophischen Akademie der Wissenschaften Armeniens.

Seit vielen Jahren leitet sie die Abteilung für Armenische Studien am Forschungsinstitut für den Christlichen Osten in Salzburg und hat im Jahr 2016 den goldenen Verdienstorden des armenischen Bildungsministeriums erhalten.

Karten

Karte Armenien
Armenien
Karte Jerevan
Jerevan

Links

www.usa.mfa.am
Seite der Armenischen Botschaft in Washington, mit vielen Informationen zu Geschichte und Kultur. 

www.armenian-genocide.org
Eine wenig emotionelle doch umso gehaltvollere Darstellung des Völkermordes an den Armeniern. 

www.arminfo.am
Eine der umfassendsten englischsprachigen Internetseiten zu Armenien überhaupt 

www.armeniapedia.org
Das armenische Pendant zu wikipedia. In englischer Sprache wird hier viel an verschiedenster Information über Armenien geboten. 

www.cilicia.com
Armenische Blogs in englischer Sprache.

www.nt.am
Bietet jeden Tag Nachrichten aus Armenien in englischer, armenischer und russischer Sprache. 

www.haias.net/armenien
Viele bunt gemischte Informationen über Land und Leute, Kunst und Kultur, Kochrezepte, Witze (auch über Radio Eriwan), gute Linksammlung. 

www.deutsch-armenische-gesellschaft.de
Seiten der Deutsch-Armenischen Gesellschaft mit Publikationen zu Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. 

www.armenien.de
Vielfältige Informationen über die armenische Minderheit in Deutschland, die deutsch-armenischen Beziehungen sowie über die armenische Kirche. Guter Veranstaltungskalender und nützliche Links.

Literatur

Abich, Hermann: Aus kaukasischen Ländern. Reisebriefe. Zwei Bände. Elibron Classic 2001 (Nachdruck von 1896). Die Briefe aus dem Ende des 19. Jahrhunderts geben einen guten Eindruck des historischen Armeniens vor dem Genozid und der Sowjetära.

Arslan, Antonia: Das Haus der Lerchen. München 2007. Wahre Geschichte einer armenischen Familie aus der Sicht einer starken Frau, die für das Überleben ihrer Kinder auf den Todesmärschen in die syrische Wüste kämpft.

Aznavour, Charles: Der einzige Zufall im Leben bin ich. Autobiographie. Militzke Verlag 2005. Die Autobiographie des wahrschweinlich berühmtesten Auslandsarmeniers der Welt. Schwungvoll, humorvoll und interessant.

Balakian, Peter: Die Hunde vom Ararat. Eine armenische Kindheit in Amerika. Wien, 2000. Zsolnay Verlag. Die mitreißende Geschichte der Familie Balakian, ein empfehlenswerter Roman über den Genozid, der nichts beschönigt und der einen tiefen Einblick in die Wurzelsuche der amerikanisch-armenischen Generationen nach 1915 in den USA gibt.

Bartholomäus, Lore: In jedem Kreuz ein Lebensbaum. Aus Armeniens Erbe und Gegenwart. Köln, 1983. Etwas veraltet, aber ein schön geschriebenes Buch über armenische Kultur und Tradition.

Bitow, Andrej: Armenische Lektionen: Eine Reise aus Russland. Frankfurt 2002. Suhrkamp. Humorvolle Reiseimpressionen, die Armenien und Armenier lebendig und anschaulich darstellen.

Brentjes, Burchard: Kunst des Mittelalters in Armenien. Berlin: 1981. Wunderschöner Bildband (mit Kirchen und Klöstern vor Restaurierung). Der Klassiker über Armenische Kunst.

Denscher, Barbara: Reportage Armenien. Im Schatten des Ararat. Wien 2004, Picus Verlag. B. Denscher beleuchtet Probleme und Chancen dieses kleinen Landes mit seiner faszinierenden, alten Kultur und sucht nach Antworten auf die Fragen, die sich bei der Beobachtung des armenischen Alltags stellen.

Gruber, Müller (Hrsg): Verschlossen mit silbernem Schlüssel. Literatur aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien. München 2000. Kappa Verlag. Anthologie von Dichtung, Lyrik und Prosa aus den drei kaukasischen Staaten.

Hoffmann, Tessa: Die Armenier. Schicksal, Kultur und Geschichte. Nürnberg 1993. Sehr gute Einführung in Geschichte und Kultur der Armenier in klarem Stil.

Hoffmann, Tessa: Annäherung an Armenien. Geschichte und Gegenwart. Beck’sche Reihe. 2006. Gute Einführung in die Geschichte Armeniens bis heute.

Lehner, Erich u.a.: Die Baukunst Armeniens. Wien 2004. Populärwissenschaftliches Werk über Armenische Architektur, gut bebildert, gutes Einführungswerk.

Mandelstam, Ossip: Reise nach Armenien. Bibliothek Suhrkamp 1983. Klassiker der russischen Literatur. Mandelstam besuchte Armenien während der Sowjetzeit.

Ramming-Leupold, Gisela: Armenien – Land am Ararat, Geschichte, Religion und Tradition. Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale) 2013. Erlebnisbericht und Entdeckungsreise in einem.

Shafak, Elif: Der Bastard von Istanbul. Eichborn Verlag 2008. Der wohl ungewöhnlichste Roman über den armenischen Genozid und dessen Aufarbeitung, meisterlich geschrieben aus türkischer Sicht.

von Voss, Huberta (Hrsg): Porträt einer Hoffnung. Die Armenier. Lebensbilder aus aller Welt. Schiller Verlag 2005. Ein Mosaik verschiedener Lebensgeschichten, die alle eines gemeinsam haben: den Genozid 1915.

Werfel, Franz: Die 40 Tage des Musa Dagh. Fischer Taschenbuch. Der erste und bislang berühmteste Roman über den armenischen Genozid: Die Geschichte des Verteidungskampfes der Armenier am Musa Dagh.

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