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Prag

Mit Mělnik, Karlstein und
Böhmischem Bäderdreieck

Foto Prag

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CMT - 13.1.-21.1.2018

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Messe Stuttgart (direkt am Flughafen), Halle 8, Stand E82

25 Jahre Trescher Verlag

Der Trescher Verlag feiert 2017 sein 25-jähriges Verlagsjubiläum. Wir danken unseren Lesern, Autoren und allen Geschäftspartnern für die jahrelange Treue!

ITB BuchAward 2017

Unser Reiseführer KREUZFAHRTEN NORDMEER UND ARKTIS wurde mit einem ITB BuchAward ausgezeichnet.
>>> Reiseführer KREUZFAHRTEN NORDMEER UND ARKTIS

ITB BuchAwards
Prag Cover

1. Auflage 2011, 312 Seiten, 250 Farbfotos,
16 Karten und Stadtpläne, farbige Klappkarten
ISBN 978-3-89794-199-1
12,95 Euro

Das Buch

In kaum einer anderen Metropole Europas verbinden sich eine lange, sichtbare Geschichte, eine aufregende Gegenwart und ein malerisches Stadtbild zu einem derart faszinierenden Gesamtkunstwerk. Seit dem 14. Jahrhundert ist Prag ein einzigartiges Zentrum von Kunst und Kultur, in dem Angehörige zahlreicher Völker und Nationen ihre Spuren hinterlassen haben. Heute ist die ›Goldene Stadt‹ an der Moldau Weltkulturerbe und Reiseziel für Touristen aus aller Welt.

Dieser Reiseführer bietet ausführliche Kapitel über Geschichte und Kultur, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten werden auf Stadtspaziergängen ausführlich vorgestellt. Zahlreiche Tipps zu Restaurants, Kneipen, Hotels, Theatern und Museen machen dieses Buch zu einem wertvollen Reisebegleiter.

Ein Umland-Kapitel führt zu lohnenswerten Zielen, die von Prag aus bequem erreicht werden können: Mělník, Theresienstadt, Burg Karlstein, Schloss Konopiště, Kutná Hora sowie das berühmte Bäderdreieck.


» Ein außerordentlich empfehlenswertes Buch für alle, die Prag wirklich erleben und genießen wollen. «

Eurasisches Magazin

Vorwort

Zum ersten Mal kam ich Mitte der 1980er Jahre nach Prag. Wenn ich heute an diese heißen Sommerwochen zurückdenke, so sehe ich die Stadt in gedämpften Tönen, in dunklem Gelb und grauem Braun. Gelb, Habsburger Gelb, war die Farbe der Fassaden der barocken Palais auf der Kleinseite. Sie mussten von Gerüsten gestützt werden, und auch diese zerfielen bereits. Graubraun, fast schwarz, waren die Mauern der gotischen Türme. Grau die Wände der verräucherten Bierkneipe, in der wir Studenten uns zum Bier trafen. Und Prag trotz aller Grautöne schon damals zur schönsten Stadt Europas erklärten.
Gedämpft war in diesen Jahren meist auch die Stimmung. In der Sowjetunion war gerade Konstantin Tschernenko und noch nicht Michail Gorbatschow zum Generalsekretär der KPdSU gewählt worden. In der Tschechoslowakei traute sich nur eine kleine Gruppe gegen den realen Sozialismus aufzubegehren und der wichtigste von ihnen, Václav Havel, wurde immer wieder verhaftet. Dass schon fünf Jahre später in Prag wie in ganz Osteuropa alles anders sein würde, ahnte damals wirklich niemand.

Wenn ich heute nach Prag komme, staune ich immer wieder aufs Neue, wie sehr ein Vierteljahrhundert eine tausendjährige Stadt verändern kann. Nie glänzte das Gold der Heiligenscheine auf den barocken Kirchen heller, nie leuchteten die Jugendstilpaläste bunter als in diesen Tagen. Nie war Prag schöner, nie reicher, nie fröhlicher. Waren die engen Gassen der Altstadt früher schon ab 21 Uhr wie ausgestorben, so kehrt in den Kneipen heute oft erst gegen zwei Uhr nachts Ruhe ein. Und wer die Karlsbrücke menschenleer sehen möchte, muss schon um sechs Uhr früh an die Moldau kommen.

Manchem mag das alles zu hektisch sein. Klagen über die Heerscharen von Touristen, die die Stadt fast das ganze Jahr über heimsuchen, gibt es nicht nur bei Einheimischen, sondern auch bei den Besuchern selbst. Doch zum einem geht ein Großteil des wirtschaftlichen Wohlstands natürlich auf diese Touristen zurück, und zum anderen ist die Stadt durch die Besucher aus aller Welt auch vielfältiger und bunter geworden. Das gilt besonders für die kulinarische Szene, an deren Spitze inzwischen Köche aus Frankreich und Italien stehen. Zwar bilden ›Schweinebraten, Knödel und Kraut‹ noch immer die gastronomische böhmische Dreifaltigkeit, doch gerade junge Prager ziehen ihr immer häufiger Pasta und Sushi vor. Und auch im kulturellen Bereich wird das Angebot immer breiter, unter gut hundert Konzerten und Theateraufführungen können die Prager und ihre Gäste jeden Abend wählen.

Und so erinnert heute wieder vieles an die letzte goldene Epoche der Goldenen Stadt: an die Republik Tomáš G. Masaryks in der Zeit zwischen den Weltkriegen, als die Tschechoslowakei zu den zehn führenden Wirtschaftsnationen der Welt zählte und ein Anziehungspunkt für die kulturelle Elite des Kontinents war. ›Zurück nach Europa‹, so lautete eines der Schlagworte Václav Havels während der Samtenen Revolution von 1989. Prag ist gut dort angekommen.

Inhalt

Vorwort    11
Hinweise zur Benutzung    12
Zeichenlegende    13
Das Wichtigste in Kürze    13
Herausragende Sehenswürdigkeiten    15

Land und Leute    17   

Prag im Überblick    18

Geografie    19

Stadt auf sieben Hügeln    20
Die Moldau    21
Grüne Oasen    22
Klima und Reisezeit    23   

Geschichte    24

Eine tausendjährige Stadt    25
Erste Händler kommen    26
Böhmen wird christlich    27
Prag als deutsche Hauptstadt    29
Kampf um den wahren Glauben    31
Die Hussitenkriege    34
Die Habsburger kommen an die Macht    35
Ein Fenstersturz und die Folgen    36
Nationalismus und Industrialisierung    38
Prag in den ›Goldenen 20er Jahren‹    41
Prag im Zweiten Weltkrieg    42
Kommunistische Machtübernahme    45
Der Prager Frühling    47   

Politik    51

Samtene Revolution    51
Marktwirtschaft radikal    53
Frauen in Wirtschaft und Politik    55
EU ja, Euro nein?    56
Umweltprobleme    57
Atheistische Prager    60
Neustart 2010    61   

Architektur    63

Peter Parler    64
Die Dientzenhofers    64
Gründerzeit und Jugendstil    66
Kubismus    67   

Musik    71

Bedřích Smetana    71
Antonín Dvořák    72
Jazz    73
Plastic People of the Universe    74   

Literatur    75   
Die böhmische Küche    78

Vorspeisen    81
Nachspeisen    82   

Stadtspaziergänge    85

Alstadt – Staré Mĕsto    86

Grabenstraße – Na příkopĕ    86
Repräsentationshaus    88
Durch die Celetná-Gasse    90
Altstädter Ring – Staromĕstské námĕstí    93
Durch die Karlsgasse zur Moldau    101
Bethlehemsviertel    105
Karlsuniversität    107
Ständetheater    108   

Karlsbrücke – Karlův most     110

Baugeschichte    112
Legenden    113
Altstädter Brückenturm    114
Brückenstatuen    115

Kleinseite – Malá Strana    120

Wallenstein-Palais    121
Barocke Gärten    124
Kleinseitner Ring – Malostranské námĕstí    125
Niklaskirche    127
Neruda-Gasse – Nerudová    130
Deutsche Botschaft    131
Zum Prager Jesuskind    132
Auf die Halbinsel Kampa    134   

Prager Burg – Pražký hrad    138

Wege auf die Burg    138
Baugeschichte    139
Erster und zweiter Burghof    141
Veitskathedrale    143
Alter Königspalast    151
Georgsbasilika    153
Goldenes Gässchen    154
Königsgarten    155   

Burgstadt – Hradčany    157

Kloster Strahov    157
Czernin-Palais    161
Wallfahrtsstätte Loretto    162
Neue Welt – Nový svĕt    165
Adelspaläste    166
Kloster Břevnov    168   

Neustadt – Nové Město    171

Wenzelsplatz    172
Häuser am Wenzelsplatz    176
Lucerna-Passage    180
Zum Hauptbahnhof    182
Karlsplatz    184
Der Süden der Neustadt    187
An die Moldau    188
Nationaltheater    191
Durch die Nationalstraße    193   

Die Stadt der Juden – Josefov    195

Wie die Judenstadt entstand    195
Wie die Judenstadt verschwand    198
Die jüdische Gemeinde heute    199
Altneusynagoge    201
Hohe Synagoge und Rathaus    202
Pinkassynagoge    203
Alter Jüdischer Friedhof    204
Klausensynagoge    207
Maiselsynagoge    208
Zur Spanischen Synagoge    209   

Jenseits der Stadtmauern    210

Auf den Weinbergen    210
Arbeiterviertel Žižkov    217
Vyšehrad    220
Schloss Troja    223
Smíchov    226

Prag-Informationen    229   

Informationen vor der Reise    230
Anreise    230
Botschaften    231
Feiertage    231
Währung    231
Sprache    232
Unterwegs in Prag    232
Unterkunft    234
Restaurants    240
Kaffeehäuser    247
Bierkneipen    248
Weinbars    249
Einkaufen    249
Museen    250
Am Abend    253
Öffnungszeiten    255
Medizinische Versorgung    255
Fundbüro    255
Diebstahl    255   

Um Prag herum    257

Tagesausflüge von Prag    258

Mělník    258
Theresienstadt    262
Burg Karlstein    264
Stausee Slapy    268
Schloss Konopiště    270
Kutná Hora    273   

Böhmische Bäder    277

Karlsbad    277
Marienbad    280
Franzensbad    282   

Sprachführer    283

Reisetipps Tschechien von A bis Z    289   

Literatur    295
Prag im Internet    296
Die Autorin    297
Personen- und Sachregister    296
Ortsregister    298
Bildnachweis    306
Kartenregister    312   

Essays    

Ausgegrenzte Roma    59
Václav Havel gegen Václav Klaus    62
Die Frauen des Alfons Mucha    69
Deutsch-jüdische Schriftsteller    77
Für zwei Kreuzer auf die Hand    80
Böhmisches Bier, Mährischer Wein    83
Franz Kafkas Prag    96
Mozart, Don Giovanni und Prag    109
Marionetten und Glas    137
Wo der Hund begraben liegt    170
Mělníker Weine    261

Autoren

Sabine Herre wurde 1962 in Stuttgart geboren und studierte Osteuropäische Geschichte und Politik in Tübingen, Wien und Prag. Nach der politischen Wende 1989 arbeitete sie als Korrespondentin für mehrere deutsche und Schweizer Tageszeitungen in Prag, bevor sie 1992 als Redakteurin für osteuropäische Politik zur ›tageszeitung‹ nach Berlin wechselte. 2008 verließ Sabine Herre die taz und arbeitet seitdem als freie Autorin. 2010 erschien im Stuttgarter Hirzel-Verlag ihr Buch ›Von Alblämmern und Landgockeln. Genuss-Geschichten aus Baden-Württemberg‹.

Karten

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Prag Metroplan

Links

Touristische Informationen

www.pis.cz
Homepage des Prager Informationsdienstes in mehreren Sprachen.

www.prague.cz
Umfangreiche Informationen in englischer Sprache.

www.czechtourism.com
Informationen der Tschechischen Zentrale für Tourismus.

www.czech-embassy.de 

www.pragueout.cz 

www.myczechrepublic.cz 

www.czech-tourist.de 

www.visitczechia.cz 

www.czech.cz 

www.cz-museums.cz 

www.prague-info.cz 

www.hrad.cz 

Eintrittskarten

www.ticketsbti.cz 

www.ticketpro.cz 

Prag-Spezifisches

www.pragerzeitung.de
Auszüge aus der Wochenzeitung, die in Prag in deutscher Sprache erscheint.

www.hrad.cz
Informationen zur Prager Burg, zum Präsidenten und zur Tschechischen Republik in tschechischer und englischer Sprache.

www.ngprague.cz
Nationalgalerie in Prag, tschechisch und englisch.

www.narodni-divadlo.cz
Informationen des Nationaltheaters in Prag.

www.praha-mesto.cz
Informationen der Prager Stadtverwaltung, tschechisch und englisch.

www.ticketsbti.cz
Eintrittskarten für die Staatsoper Prag, das Nationaltheater, die Laterna Magica und das Schwarze Theater sowie für Konzerte des Tschechischen Philharmonie- und Symphonieorchesters.

www.festival.cz
Informationen über das Musikfestival ›Prager Frühling‹ im Mai.

www.squaremeal.cz
Restaurantsuche in Prag nach verschiedenen Suchkriterien, Platzreservierung möglich.

Geschichte, Kultur

www.dt-ds-historikerkommission.de
Die Deutsch-Tschechische und Deutsch-Slowakische Historikerkommission wurde von den damaligen Außenministern Genscher und Dienstbier 1990 gegründet, um gemeinsam zur Geschichte beider Länder zu forschen.

www.zlatastezka.eu
Informationen über den Goldenen Steig, einen seit dem 11. Jahrhundert wichtigen Salzhandelsweg zwischen Bayern und Böhmen.

www.jewishmuseum.cz 

www.kehilaprag.cz 

www.strahovskyklaster.cz
Kloster Strahov

www.brevnov.cz
Kloster Břevnov

Medien

www.theater.cz 

www.radio.cz 

Verkehr

www.cd.cz 

www.dp-praha.cz 

www.mapy.cz 

www.jizdnirady.cz 

www.vlak-bus.cz 

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