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Lemberg

Das kulturelle Zentrum
der Westukraine

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25 Jahre Trescher Verlag

Der Trescher Verlag feiert 2017 sein 25-jähriges Verlagsjubiläum. Wir danken unseren Lesern, Autoren und allen Geschäftspartnern für die jahrelange Treue!

ITB BuchAward 2017

Unser Reiseführer KREUZFAHRTEN NORDMEER UND ARKTIS wurde mit einem ITB BuchAward ausgezeichnet.
>>> Reiseführer KREUZFAHRTEN NORDMEER UND ARKTIS

ITB BuchAwards
Lemberg Cover

3. erweiterte und aktualisierte Auflage 2015, 294 Seiten, durchgehend farbig, 20 Stadtpläne und Übersichtskarten, mehr als 150 Farbfotos
ISBN 978-3-89794-255-4

16,95 Euro

Dieser Reiseführer ist gegenwärtig vergriffen; eine Neuauflage erscheint im Februar 2018.

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Das Buch

Lemberg (ukrainisch L'viv, polnisch Lwów) ist seit dem Mittelalter das Herz und die Hauptstadt Ostgaliziens und der Westukraine. Bis 1939 war Lemberg eine glanzvolle, multinationale und multiethnische Metropole. Polen, Ukrainer, Habsburger, Deutsche, Juden und Armenier gaben der Altstadt ihr unverwechselbares Gesicht. Dieser Reiseführer lässt die spannende Geschichte und die nicht minder interessante Gegenwart dieser faszinierenden Stadt lebendig werden.

 

» Ein kompetenter Guide, der keine Wünsche offen lässt. «

Salzburger Woche

Vorwort

 

Ein Spaziergang durch Lemberg gleicht einer Reise in die Vergangenheit der einstigen Vielvölkerstadt. Von den Wechselbädern der Geschichte, denen sie ausgesetzt war, zeugt bereits die Vielzahl ihrer Namen. Die ukrainische Bezeichnung ist L‘viv (Львів), die polnische Lwów, die russische L‘vov (Львов), die deutsche Lemberg.  Lemberg ist seit dem 14. Jahrhundert das Herz und die Hauptstadt Ostgaliziens und der heutigen Westukraine. Die lange und reiche Geschichte der Stadt ist geprägt von Jahrhunderten des Ruhmes, aber auch verbunden mit den Tragödien verschiedener Nationen. 

Bereits die ruthenischen Herrscher riefen Ostslawen, Deutsche, Juden und Armenier in ihre Fürstentümer. Die architektonischen Kunstwerke der Armenier lassen Besucher heute noch jenen Hauch des Orients spüren, den sie nach Lemberg brachten. Die ersten deutschen Kolonisten siedelten sich bereits im 

13. Jahrhundert in Galizien und danach in Lemberg an. Unter der Habsburger Monarchie entstanden Ende des 18. Jahrhunderts in Ostgalizien zahlreiche deutscher Siedlungen. Viele Galiziendeutsche wurden Opfer des Kriegsgeschehens, ihre Gemeinschaft löste sich durch Umsiedlung, Flucht und Vertreibung auf.

Von 1340 bis 1772 und wiederum von 1923 bis 1939 war die Stadt Bestandteil Polens. Auf der einen Seite fühlen sich die Polen der Kultur und der Geschichte der Stadt sehr eng verbunden, auf der anderen Seite führen unterschiedliche Einschätzungen geschichtlicher Ereignisse bis heute zu Spannungen zwischen Ukrainern und Polen. 

Auch die Kultur der jüdischen Bevölkerung hinterließ in der Stadtgeschichte tiefe Spuren. Die ersten größeren Zuwanderungen fanden im 14. und 15. Jahrhundert statt. 136 000 jüdische Lemberger fielen dem Holocaust zum Opfer. 

Besonders viele architektonische Denkmäler hat die Epoche der Habsburger Monarchie in Lemberg hinterlassen. Fast 150 Jahre – in den Jahren von 1772 bis 1918 – war Galizien als ›Königreich Galizien und Lodomerien‹ mit der Hauptstadt Lemberg eine der Ostprovinzen der Monarchie. Bis heute spiegelt sich Wien in der Stadt.

Diese dritte Auflage des Reiseführers erscheint in einer Zeit der historischen Umwälzung eines Landes, von dem man nicht nur in Westeuropa bislang eher wenig gehört hatte. Der nach Osten orientierte Präsident Victor Janukovič setzte in den letzten Jahren wieder verstärkt auf Russland – sehr zum Leidwesen der meisten Westukrainer und Lemberger, die ihre Zukunft an der Seite der EU sehen. Dieser Konflikt mündete in die tragischen Geschehnisse auf dem Maidan in Kiew Anfang 2014 und in die Vertreibung des im Westen des Landes verhassten Präsidenten. Die neue Regierung versucht, das Land zusammenzuhalten und zu erneuern – gegen den erbitterten Widerstand der von Russland unterstützten Separatisten in der Ostukraine und trotz der Annexion der Halbinsel Krim durch Russland. Aber in Lemberg verlief und verläuft das Leben immer anders als in der fernen Ostukraine, und so sind die Touristen inzwischen zurückgekommen. Lemberg ist eine faszinierende Stadt, faszinierend sind auch ihre Menschen und ihre Geschichten, die sie als Ukrainer, Polen oder Deutsche erzählen. Dieser Reiseführer möchte dazu beitragen, die Stadt und ihre Menschen kennzulernen.

Inhalt

Vorwort    11
Hinweise zur Benutzung    12
Das Wichtigste in Kürze    13

GALIZIEN – EUROPAS UNBEKANNTE REGION    17

Geografie Galiziens    18

Landschaft und Bodenschätze    18
Flora und Fauna    18

Geschichte Galiziens    20

Die Kiewer Rus’    21
Rotreußen mit dem Fürstentum Wolodimir-Wolyn’skyj    21
Das Fürstentum Halitsch    21
Das Fürstentum Wolodimir-Wolyn’skyj    22
Das Fürstentum Galizien-Wolhynien    23
Wer ist ein Galizier?    24
Die Stadtgründung (Leopolis)    25
Unter polnischer Herrschaft    25
Die polnisch-litauische Epoche    26
Zur Zeit der Habsburger Monarchie    27
Das Ansiedlungspatent von Joseph II.    28
Zur Zeit Österreich-Ungarns    29
Zerfall der Habsburger Monarchie    31
Zweiter Weltkrieg    31
Die Ukrainische Sowjetrepublik    32
Der schwere Neuanfang    33
Die Ukraine heute    34
Zeittafel Galizien    37

Lemberger Stadtgeschichte    39

Lemberg im Königsreich Polen    39
Ungarisches Zwischenspiel    40
Aufschwung im 15. Jahrhundert    40
Brände und Belagerungen    41
Das österreichische Lemberg    42
Unabhängigkeitsbewegungen    44
Der Erste Weltkrieg    46
Der Zweite Weltkrieg    47
Lemberg als Teil der Ukraine    47
Wirtschaftliche und soziale Probleme    48
Lemberg und Europa    49
Zeittafel Lemberg    52

Bevölkerung    57

Das jüdische Lemberg    57
Das Habsburger Erbe    63
Das deutsche Lemberg    63
Zeittafel der ukrainisch-deutschen Beziehungen    69
Das polnische Lemberg    71
Lemberger Geist    71
Das armenische Lemberg    75
Das ukrainische Lemberg    77

Kirche und Religion    79

Die deutschen Katholiken in Ostgalizien    82
Die unierte Kirche    84
Die orthodoxen Kirchen    85

LEOPOLIS–LWÓW–LEMBERG–L‘VIV    89

Hauptstadt der Westukraine    90
Der Marktplatz    91

Geschichte    91
Rathaus    92
Bürgerhäuser am östlichen Marktplatz    93
Bürgerhäuser am südlichen und westlichen Marktplatz    98
Bürgerhäuser am nördlichenMarktplatz    102

Durch die Altstadt    103

Entlang der Rus’ka-Straße    103
Maria-Entschlafens-Kirche    104
Jüdische Altstadt    106
Befestigungsanlagen    108
Dominikanerkirche    112
Drukars’ka-Straße    113
Armenische Straße    114
Krakauer Straße    117
Rund um das Skarbek-Theater    118
Lateinische Kathedrale    124
Halyc’ka-Straße    128
Bernhardinerkloster    129

Rund um den Schlossberg    131

Geschichte des Schlossberges    131
Krakauer Vorstadt    133

Entlang des Stadtboulevards    137

Mickiewicz-Platz    138
Südlicher Boulevard    139
Nationalmuseum    142
Opernhaus    143

Vom Mickiewicz-Platz nach Süden    145

Philharmonie    145
Ševčenko-Prospekt    145
Maria-Schutz-Kathedrale    150
Universitätsbibliothek und Nationalmuseum    150
Zitadelle    151
Stryjs’kyj-Park    152

Rund um die Universität    154

Kopernikusstraße    154
Kunstgalerie und Nationalbibliothek    156
Slovac’koho-Straße    157
Universität    159
Rund um den Ivan-Franko-Park    159
Georgskathedrale    162
Polytechnische Hochschule    163
Maria-Magdalena-Kirche    164
Zurück in Richtung des Stadtboulevards    165

Zwischen Stadtboulevard und jüdischem Viertel    168

Hnatjuk-Straße    168
Brigitte-Gefängnis    170
Jüdisches Viertel    173
Die Horodoc’ka-Straße stadtauswärts    173
Olga- und Elisabethkirche    173
Hauptbahnhof    174

Vom Zollplatz zum Freilichtmuseum    175

Lyčakivs’ka-Straße    175
Freilichtmuseum ›Kaiserwald‹    180
Ausflug nach Vynnyky    180

LEMBERGER FRIEDHÖFE    182

Geschichte der Lemberger Friedhöfe    184
Janivs’ke-Friedhof    186
Lyčakivs’ke-Friedhof    186

Geschichte    189
Erster Rundgang    192
Zweiter Rundgang    203
Dritter Rundgang    212
Vierter Rundgang    219

Die Kriegsfriedhöfe    223

Ukrainischer Kriegs-Ehrenhain    224
Polnischer Kriegs-Ehrenhain ›Kleine Adler‹    226

UMGEBUNG VON LEMBERG    229

Žovkva    230

Geschichte    230
Sehenswürdigkeiten    231
Krechiv    235

Goldenes Hufeisen    236

Olesko    236
Schloss Pidhirci    236
Schloss Zoločiv    237
Brody    237
Počajiv    238

Drohobyč    239

Truskaviec’    240
Die Karpaten    240

LEMBERG-INFORMATIONEN    247

UKRAINE-REISETIPPS VON A BIS Z    262

Anhang

Sprachführer    269
Glossar    275
Literatur    278
Die Autorin    281
Register    282
Bildnachweis    286
Kartenregister    294

ESSAYS

Die Aktion Weichsel    36
Nationalhymne der Ukraine    45
Heraldik des Lemberger Stadtwappens    56
Polnische Lemberger Lieder    74
Andrej Šeptyc’kyj    96
Salomea Krušel’nyc’ka    120
Stefan Banach    148
Ossolineum    158
Ivan Franko    161
Jossyf Slipyj    167
Die Batiaren    181
Meister der Bildhauerkunst     190
Bruno Schulz    241
Das ›Lemberger‹ Breslau    243

Autorin

Ania Klijanienko-Birkmann, 1950 geboren in Böhlitz-Ehrenberg/Leipzig, lebt seit  annähernd 50 Jahren in Polen (Breslau/Rzeszów: 1984–2003) und verfolgt seit 1995 die Geschehnisse in der Ukraine, besonders in Lemberg. Sie hat eine Reihe polnischer sowie ukrainischer Reisekataloge ins Deutsche übersetzt. Ihre besondere Vorliebe für Lemberg entdeckte sie im Jahre 1995 als Touristin und später als Reiseleiterin für polnische und deutsche Reisegruppen in Lemberg sowie bei ihren vielen längeren privaten Aufenthalten in dieser historisch und kulturell interessanten, immer noch ›Hauptstadt Galiziens‹ genannten Großstadt.

Karten

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Die Umgebung von Lemberg

Links

www.touristinfo.lviv.ua
Website der Touristeninformation im Rathaus

www.ct.lviv.ua
Tourismus-Abteilung der Stadt Lemberg

lviv.travel/de/index
Viele hilfreiche Informationen für Touristen, auch zu Hotels und Restaurants

www.lvivbest.com
Informationen zur Geschichte und Kultur der Stadt auf Ukrainisch, Russisch und Englisch sowie ein Stadtplan, auf dem unter anderem auch Hotels und Restaurants eingetragen sind.

www.city-adm.lviv.ua
Auch auf der Seite der Stadtverwaltung (mehrsprachig, auch deutsch), finden sich zahlreiche nützliche Links.

www.inlviv.info
Gute Informationen einer privaten Tourismusinitiative

visittoukraine.com
Informationen zur gesamten Ukraine für Touristen und Geschäftsreisende mit Hotelbuchungsfunktion

helianth-tour.com
Informative Seite eines Reiseveranstalters aus Lemberg, der unter anderem deutschsprachige Führungen durch die Stadt anbietet. Andere Reiseziele in der Ukraine und Informationen zum Medizintourismus werden ebenfalls angeboten.

Literatur

Galizien/Bukowina

Baselgia, Guida; Dohrn, Verena: Galizien, Frankfurt a. Main, Jüdischer Verlag, 1993
Gold, Hugo (Hrsg.): Geschichten der Juden in der Bukowina, Bd. 1–2, Tel Aviv 1958–1960
Blecking, Diethelm: Kultur und Gewalt – vom Ruhrgebiet nach Galizien. Ein interkulturelles Schulprojekt, Dortmund, Forschungsstelle Ostmitteleuropa, 2000
Bredetzky, Samuel: Reisebemerkungen über Ungarn und Galizien, Berlin, Scherer, 1990
ders.: Briefe über den itzigen Zustand von Galizien. Ein Beitrag zur Statistik und Menschenkenntnis, Berlin, Scherer, 1990
Broszat, Martin: Von der Kulturnation zur Volksgruppe. Die nationale Stellung der Juden in der Bukowina im 19. und 20. Jahrhundert. In: Historische Zeitschriften, Bd. 200, 1965, S. 572–605
Döblin, Alfred: Reise in Polen, München, dtv, 1993. (1924 reiste Döblin zwei Monate durch Polen, um die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse des Landes kennen zu lernen, sein Hauptinteresse galt der jüdischen Bevölkerung u.a. Krakau und Lemberg).
Dohrn, Verena: Reise nach Galizien. Grenzlandschaft des alten Europas, Frankfurt a. Main, S. Fischer, 1991
Franko, Ivan, Beiträge zur Geschichte und Kultur der Ukraine, Schriften 1882–1915, Berlin 1963.
Goltschnig, Dietmar; Schwob, Anton (Hrsg.): Die Bukowina. Studien zu einer versunkenen Literaturlandschaft. Tübingen 1990
Haumann, Heiko, Geschichte der Ostjuden, dtv München 1990.
Herzog, Elisabeth, Zborowski, Mark: Das Schtetl. Die untergegangene Welt der osteuropäischen Juden, München, Beck, 1991
Hilfskomitee der Galiziendeutschen A.u.H.B. ›Galizienbände‹, Band 1 und 2, zu erwerben beim Vorsitzenden Oskar Wolf (siehe auch Reisetipps von A bis Z, Oskar.Wolf@t-online.de.). Hoffmann, Eva: Im Schtetl. Die Welt der polnischen Juden, Wien, Zsolnay, 2000
Jandaurek, Julius: Das Königreich Galizien und Lodomerien und das Herzogtum Bukowina, Wien (u.a.), Archiv-Verlag, 1998
Bodek, A.; Sandkühler, Th. (Hrsg.): Friedrich Katzmann. Die Lösung der Judenfrage im Distrikt Galizien, Bericht, Berlin, Edition Hentrich, 1996
Colin, Amy; Kittner, Alfred (Hrsg.): Versunkene Dichtung der Bukowina. Eine Anthologie deutschsprachiger Lyrik, München 1994
Corbea, Andrea; Astner, Michael (Hrsg.): Kulturlandschaft Bukowina. Studien zur deutschsprachigen Literatur des Buchenlandes nach 1918, Iasi 1990
Krleza, Miroslav: Galizien, Königstein/Ts., Athenäum, 1985
Landmann, Salcia: Erinnerungen an Galizien, Knaur, 1986
Nositschka, Gudrun: Wege durch den Nebel. Eine Geschichte aus Galizien und Masuren für junge Menschen, Dortmund, Forschungsstelle Ostmitteleuropa, 1995
Pohl, Dieter: Nationalsozialistische Judenverfolgung in Ostgalizien 1941–1944. Organisation und Durchführung eines staatlichen Massenverbrechens, München, Oldenbourg Verlag, 1996
Pollack, Martin: Nach Galizien. Von Chassiden, Huzulen, Polen und Ruthenen. Eine imaginäre Reise durch die verschwundene Welt Ostgaliziens und der Bukowina, Wien, Brandstätter Verlag, 1994
Ransmayr, Christoph (Hrsg.): Im blinden Winkel. Nachrichten aus Mitteleuropa, Wien, Brandstätter Verlag, 1985
Röskau-Rydel, Isabel: Deutsche Geschichte im Osten Europas, Bd. 5: Galizien, Bukowina, Moldau, Berlin, Siedler, 1999
Roth, Joseph: Werke in 6 Bänden, Bd. 2 Das journalistische Werk 1924–1928, Büchergilde Gutenberg, 1994.
Sandkühler, Thomas: Endlösung in Galizien. Der Judenmord in Ostpolen und die Rettungsinitiativen von Berthold Beitz 1941-1944, Bonn, Dietz, 1996
Schieb, Roswitha: Eine Reise nach Schlesien und Galizien. Eine Archäologie des Gefühls, Berlin 2000
Simonek, Stefan (Hrsg.): Galizien, Klagenfurt, Wieser, 1998 (Reihe Europa erlesen) Turczynski, Emanuel: Geschichte der Bukowina in der Neuzeit. Zur Sozial- und Kulturgeschichte einer mitteleuropäisch geprägten Landschaft, Wiesbaden 1993
Vishniac, Roman: Verschwundene Welt, Bildband, München, Kindler, 1996
Werner, Klaus (Hrsg.): Fäden ins Nichts gespannt. Deutschsprachige Dichtung der Bukowina, Frankfurt a. Main/Leipzig 1991
Yönes, Eliyyah: Die Strasse nach Lemberg. Zwangsarbeit und Widerstand in Ostgalizien 1941–1944, Deutsche Erstausgabe, Frankfurt a. Main, Fischer Tb-Verlag, 1999

Czernowitz

Bornemann, Irma; Tiefenthaler, Paula; Wagner, Rudolf (Hrsg.): Czernowitz. Eine Stadt im Wandel der Zeit mit besonderer Berücksichtigung ihres deutschen kulturellen Lebens., Stuttgart 1988
Braun, Helmut (Hrsg.): Czernowitz. Die Geschichte einer untergegangenen Kulturmetropole, Berlin, Ch. Links Verlag, 2005
Corbea-Hoisie, Andrei (Hrsg.): Czernowitz. Jüdisches Städtebild, Frankfurt a. Main, Jüdischer Verlag, 1998
Sternberg, Hermann: Zur Geschichte der Juden in Czernowitz, Tel Aviv, Olamenu, 1962
Wagner, Rudolf (Hrsg.): Alma Mater Francisco Josephina. Die deutschsprachige Nationalitäten-Universität in Czernowitz, Festschrift zum 100. Jahrestag ihrer Eröffnung 1875, München, Menschendörfer, 1979
Wichner, Ernst (Hrsg.): In der Sprache der Mörder. Eine Literatur aus Czernowitz, Bukowina, Ausstellungsbuch, Literaturhaus Berlin, 1993

Lemberg

Friedman, Benedikt: Ich träume von Brot und Büchern. Zornige Erinnerungen eines jüdischen Österreichers, Wien, Promedia, 1992
Genin, Salomea: Scheindl und Salomea. Von Lemberg nach Berlin, Frankfurt a. Main, Fischer Taschenbuchverlag, 1993
Wittlin, Józef: Mein Lemberg, Frankfurt a. Main, Suhrkamp, 1994

Biographisches

Böttiger, Helmut: Orte Paul Celans, München, Zsolnay, 1996
Chalfen, Israel: Paul Celan. Biographie seiner Jugend, Frankfurt a. Main, Suhrkamp 1999
Crnjanski, Milos: Tagebuch über Carnojevic, Frankfurt a. Main, Suhrkamp, 1993
Granach, Alexander: Da geht ein Mensch. Autobiographischer Roman, Augsburg, Ölbaum Verlag, 2003
Grynberg, Henryk: Drohobycz, Drohobycz. Galizische Erinnerungen. Zwölf Lebensbilder, Wien, Zsolnay, 2002
Helfrich, Cilly: Rose Ausländer, Weinheim, Beltz Quadriga, 1995

Romane/Erzählungen

Andruchowytsch, Juri: Das letzte Territorium. Essays, Frankfurt a. Main, Suhrkamp, 2005
ders.: Zwölf Ringe, Frankfurt a. Main, Suhrkamp, 2005
ders.: Mein Europa, Frankfurt a. Main, Suhrkamp, 2006
Andruchowytsch, Juri (Hrsg.): Reich mir die steinerne Laute. Ukrainische Lyrik des 20. Jahrhunderts, Brodina Verlag 1996
Agnon, Samuel Josef: Herrn Lublins Laden, Frankfurt a. Main, Fischer TB, 2002
Bergelson, David: Das Ende vom Lied, Frankfurt a. Main, Insel, 1965
Buber, Martin: Die Erzählungen der Chassidim, Zürich, Manesse, 2006
Charney, Ann: In Dobryd. Eine polnische Kindheit, Frankfurt a. Main, Suhrkamp, 1996
Deresch, Ljubko: Kult, Frankfurt a. Main, Suhrkamp, 2005
Dichter, Wilhelm: Das Pferd Gottes, Rowohlt Berlin, 1998
Franzos, Karl Emil: Erzählungen aus Galizien und der Bukowina, Berlin, Nicolai, 1988
ders.: Moschko von Parma. Drei Erzählungen, Berlin, Rütten & Löning, 1984
ders.: Der Pojaz, Hamburg, Europäische Verlagsanstalt, 1994
Haupt, Zygmunt: Der Ring aus Papier. Erzählungen, Paris, Kultura Verlag, 1963
Herassymjuk, Wassyl: Der Dichter in der Luft. Huzulische Erzählgedichte, Verlag Brodina 2001.
Hilsenrath, Edgar: Jossel Wassermanns Heimkehr, München (u.a.), Piper, 1993
Horbatsch, Anna H. (Übersetzerin): Stimmen aus Tschornobyl. Eine Anthologie, Verlag Brodina 1996
Horbatsch, Anna H.: Die Ukraine im Spiegel ihrer Literatur. Beiträge zur ukrainischen Kultur- und Literaturgeschichte, Verlag Brodina 2002
Horbatsch, Anna H. (Hrsg.): Kerben der Zeit. Ukrainische Lyrik der Gegenwart, Verlag Brodina 2003
Horbatsch, Anna H. (Hrsg.): Die Kürbisfürstin. Eine Anthologie zum Frauenthema in der Ukraine, Verlag Brodina 1999
Horbatsch, Anna H. (Hrsg.): Ein Rosenbrunnen. Junge Autoren aus der Ukraine, Verlag Brodina 1998
Karasek-Langer, Alfred: Sagen der Deutschen in Galizien, Plauen i. Vogtland, Wolff, 1932
Katz, Henry W.: Die Fischmanns, Weinheim (u.a.), Beltz Quadriga, 1994
Kostenko, Lina: Grenzstein des Lebens. Gedichte, Verlag Brodina 1998
Kurkow, Andrej: Ein Freund des Verblichenen, Zürich, Diogenes, 2003
ders.: Picknick auf dem Eis, Zürich, Diogenes, 2000
Lam, Jan: Die große Welt Zappowitz, Köln, Kiepenheuer, 1991
Landmann, Salcia: Jüdische Witze, München, dtv, 1963
Lem, Stanislaw: Das Hohe Schloß, Frankfurt a. Main 1998, Suhrkamp (Roman über seine Kindheit in Lemberg).
Morgenstern, Soma: In einer anderen Zeit. Jugendjahre in Ostgalizien, Lüneburg, Klampen Verlag, 1995
Roth, Joseph, Radetzkymarsch, Köln 1999.
Sacher-Masoch, Leopold: Mondnacht. Erzählungen aus Galizien, Berlin, Rütten & Loening, 1991
Scheer, Evelyn (Hrsg.): Ukraine-Lesebuch. Literarische Streifzüge durch die Ukraine, Berlin, Trescher Verlag, 2006
Sforim, Mendele Moicher; Perez, Jizhak Lejb; Scholem Alejchem: Jiddische Erzählungen, Zürich, Manesse, 1984
Scholem Alejchem: Menachem Mendel und Scheine-Scheindel. Briefe von und nach Galizien, Nördlingen, Greno, 1987
Schulz, Bruno: Die Zimtläden, München, Hanser, 2008
ders.: Gesammelte Werke, 2 Bände, München, Hanser, 1992
Schweiger, Brigitte; Deutsch, Eva: Die Galizianerin, Wien, Zsolnay, 1982
Stryjkowski, Julian: Stimmen in der Finsternis, Berlin, Henssel, 1963
Ševčenko, Taras: Der Kobsar, Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau 1951.
Wolqovis, Selomo: Das Grab bei Zloczow. Geschichte meines Überlebens – Galizien 1939– 1945, Berlin, Wichern-Verlag, 1996
Zagajewski, Adam: Ich schwebe über Krakau. Erinnerungsbilder, München, Hanser, 2000
Zabarko, Boris (Hrsg.): Nur wir haben überlebt. Holocaust in der Ukraine. Zeugnisse und Dokumente, Berlin, Dittrich, 2004

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