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Armenien

3000 Jahre Kultur
zwischen Ost und West

Foto Armenien

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Vortrag zu den Nördlichen Karpaten

Frieder Monzer, Autor des Reiseführers SLOWAKEI, informiert in einem Vortrag über die Nördlichen Karpaten: "Burgruinen in den nördlichen Karpaten - Wandern und Gespenstergeschichten in der Slowakei". Buchhandlung Schropp, Berlin, 6.12. um 20 Uhr.

Trescher-Verlag Leserreise

Auf Trescher-Leserreisen geben unsere Autoren als Reiseleiter ihr umfangreiches Wissen weiter.
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21,95 Euro
17,99 Euro
Armenien Cover

7. aktualisierte und erweiterte Auflage 2014, 468 Seiten, durchgehend vierfarbig, 250 Farbfotos, 24 Übersichtskarten und Stadtpläne, 22 Lagepläne von Klöstern, farbige Klappkarten
ISBN 978-3-89794-284-4

Das Buch

Armenien ist eines der ältesten christlichen Länder der Erde und bietet atemberaubende Gebirgslandschaften und jahrtausendealte Baudenkmäler von unschätzbarem Wert. In den letzten Jahren konnte sich vielerorts eine touristische Infrastruktur entwickeln, und Armenien rückt verstärkt als Reiseziel für Kulturinteressierte, aber auch für Wanderer in den Blickpunkt.

Der Reiseführer stellt neben der Hauptstadt Jerevan und dem berühmten Ararattal auch die Provinzen im Landesinneren, den grünen Norden sowie den unwegsamen wilden Süden vor. Das armenische ›Stonehenge‹ bei Goris wird ebenso beschrieben wie der Sevansee und die zahlreichen romantischen Klöster wie zum Beispiel Edschmiatsin, Chor Virap oder Geghard.

Ausführliche Informationen über Geschichte und Baukunst stehen neben Kapiteln über armenische Sitten und Gebräuche sowie über die Landschaft und ihre Bewohner.


» Nach mehr als einem Jahrzehnt immer noch der einzige Führer mit reisepraktischen Informationen. Mit exakten Geokoordinaten, Sprachführer, vielen kleinformatigen Farbfotos, Übersichtskarten, Stadt- und Lageplänen. Sehr empfohlen. «

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Vorwort

Armenien – ein unbekanntes Land jenseits der schneebedeckten kaukasischen Riesen, zerklüftet, steinig und uralt. Ein Hochgebirgsland, das seinen Bewohnern nur wenig Platz läßt, seinen fruchtbaren, doch trockenen vulkanischen Boden zu bebauen. Ein Land, das genau an der geographischen, politischen und wohl auch kulturellen Grenze zwischen Europa und Asien, zwischen Christentum und Islam liegt. Die faszinierende Kultur des armenischen Volkes, präsentiert sich schon seit Jahrtausenden als eine zwar orientalisch beeinflußte, aber tief christliche. Armenien war der erste christliche Staat der Welt, und die Fußstapfen der frommen Mönche führen vom Ararattal bis in undurchdringliche Wälder und über steile Felswände in versteckte Orte, die in ihrem Dornröschenschlaf nur darauf warten, entdeckt und bestaunt zu werden. Winzige steinerne Kirchen, spektakulär über Schluchten drohende Klosterburgen, steinerne Kreuze in den grünen Ebenen sind die Zeugen einer christlichen Tradition, die ihresgleichen sucht.

Doch bei der Reise durch Armenien sieht man auch seine andere Seite, die weniger bekannt, weniger abendländisch anmutet. Schafherden, auf mühsam bewässerten Feldern hart arbeitende Bauern, Kühe und Schweine auf Dorf- und Stadtstraßen, dunkel gekleidete, bärtige Männer und alte Frauen in langen schwarzen Kitteln und bisweilen sogar mit vor das Gesicht gezogenen Tüchern. Sonnenverbrannte Erde und rotleuchtende Früchte in den Obsthainen. Laute Musik auf staubigen Straßen und der bunte Trubel von Marktszenen. Armenien ist auch Orient. Ein Teil der Seidenstraße verlief quer durch Armenien und an ihren Rändern wurden große Karawansereien errichtet.

Für so manchen ist das Land auch Inbegriff einer tragischen Geschichte, eines gepeinigten, doch widerstandsfähigen Volkes, das seine Geschichte in unbeschreiblich schönen illuminierten Handschriften aufgeschrieben hat, deren Leuchtkraft heute noch jegliches moderne Kunstwerk erblassen läßt.

Die Armenier sind ein überaus gastfreundliches, herzliches Volk. Das, was sie vielleicht nicht in ihren Taschen haben – denn die Armut ist groß –, haben sie übervoll in ihren Herzen. Es lohnt sich, Armenien zu entdecken. Es ist ein unbekanntes Land, das sicherlich für den Reisenden einige Schwierigkeiten bieten mag, die Straßen sind oft schlecht, das Wetter ist heiß, die Gebirge sind zu hoch und einige Hotels, na ja. Andererseits überrascht den Reisen ein rasch wachsendes, modernes Jerevaner Zentrum und eine Vielzahl von westlichen Geschäften. Doch wie gut – der westliche Tatendrang hat sich noch der orientalischen Gelassenheit untergeordnet. Armenien ist ein Land, in dem man neben einer wunderbar kontrastreichen Natur auch die Gelegenheit hat, den frühen christlichen Geist zu schnuppern, und in dem man der Zeit eine andere Bedeutung als in Mitteleuropa beimißt: Zeit ist da, um sie anderen Menschen zu schenken. Und dann kann es sein, dass Armenien einen nicht mehr losläßt, und jede Erinnerung an die Reise einem ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubert.

Inhalt

Vorwort    11
Hinweise zur Benutzung    12
Das Wichtigste in Kürze    14

Das Land der Steine    16

Armenien: Zahlen und Fakten    18

Geographie    19

Gebirge    19
Gewässer    21
Vegetation    23
Tierwelt    24
Bodenschätze    25
Die Provinzen    26
Ararat – der mythische Berg    28

Die Menschen    32

Die Familie    33
Gastfreundschaft    36
Demographische Probleme    36

Die armenische Küche    38

Die Mahlzeiten    40
Getränke    43

Geschichte    46

Die frühe Besiedlung     46
Das urartäische Erbe     49
Die armenischen Reiche    53
Das osmanische Reich    56
Armenien in der Neuzeit    56

Der armenische Staat    62

Der Weg zur Demokratie    62
Wahlen und Parteien    63
Die nationalen Symbole    64
Karabach – der umstrittene Paradiesgarten    64

Armenien heute    68

Wandel und Stillstand    69
Tourismus    70
Alltagsprobleme    71
Wirtschaft    75
Bildungswesen   76

Das armenische Christentum    79

Die Kirchenfeste    81
Die Messe    82
Matagh, das Tieropfer    83

Armenische Kunst    85

1500 Jahre geschriebene Kultur    85
Armenische Musik    89
Die armenische Malerei    91
Architektur und Skulpturkunst    93
Kreuzsteine    97
Kirchenkunst-Glossar    99

Die armenische Sprache    101

Eigenheiten    101
Geschichte    102
Sprachstufen und Dialekte    103
Die armenische Sprache heute    104

Jerevan    106

Blick über Jerevan    108

Geschichte    108
Das Stadtbild Jerevans    109

Das Zentrum    113

Rund um den Republiksplatz    113
Rund um die Oper    115
Entlang der Grigor-Lusavoritsch‘-Straße    117
Entlang des Hrazdan    119
Im grünen Hufeisen Jerevans    123
Marschall-Baghramjan-Boulevard    126

Außerhalb des Zentrums    128

Der Siegespark    128
Tsitsernakaberd    128
Erebuni – die GrundmauernJerevans    132
Karmir Blur    134
Schengavith    135
Die Kirchen von Jerevan    136
Die Museen Jerevans    140
Die Außenbezirke Jerevans    154

Jerevan-Informationen    158

Rund um die Araratebene    168

Die Provinz Armavir    170

Zvarthnots‘    170
Vagharschapat/Edschmiatsin    172
Aragats    182
Metsamor    184
Armavir und Umgebung    185

Die Provinz Aragatsotn    189

Aschtarak    190

Entlang des Khasach    193

Mughni    193
Karbi    194
Wehrkloster Surb Sargis    195
Hovhanavankh    196
Saghmosavankh    200
Artaschavan    203
Astvatsenkal-Vankh    204
Der Aparaner Stausee    205
Jeghipatrusch    207
Aparan    208
Die fremden kurdischen Dörfer    211

Von Aschtarak nach Gjumri    213

Oschakan    213
Aghts‘kh    214
Bjurakan    215
Amberd    217
Tegher    218
Kosch    220
Schamiram    222
Arutsch    223
Irind    225
Thalin    226
Daschtadem    228
Mastara    229

Die Provinz Kotajkh    231

Ptghni und Arzni    231
Argel (Lusakert)    233
Bdschni    233
Hrazdan    236
Makharavankh     237
Tsaghkadzor    237
Kloster Ketsch‘aris    238
Jeghvard    243
Buzhakan    244
Kaputan    245

Garni    246

Geschichte    247
Besichtigung    248
Havuts‘thar    251

Geghard    252

Geschichte des Klosters    252
Besichtigung    254

Der Norden    260

Die Provinz Schirak    262

Pemzaschen    263
Arthik    264
Haritschavankh    266
Dschraphi    268
Anipemza    269
Gjumri    271
Marmaschen    278

Die Provinz Lori    281

Vanadzor    281

Die Klösterstraße    286

Kloster Hnevankh    286
Kloster Khobajr    288
Odzun    292
Kloster Sanahin    295
Haghbat    301
Achthala    307
Spitak    310

Die Provinz Tavusch    312

Dilidschan    313
Haghartsin    315
Gosch    320
Idschevan    324
Makharavankh    325
Atscharkut und die Klöster am Kirants‘    328
Kloster Varagavankh    332
Der Norden von Tavusch    334

Die Provinz Gegharkhunikh    335

Sevankloster    335
Semjonovka    338
Ltschaschen    342
Hajravankh    343
Noratus    344
Gavar    346
K‘anaker    346
Dzoragjugh    347
Nerkhin Getaschen    348
Makhenis    348

Der Süden    350

Die Provinz Ararat    352

Dvin    353
Artaschat    355
Chor Virap    357
Der Chosrov-Nationalpark    359

Die Provinz Vajots‘ Dzor    361

Areni    362
Noravankh    364
Vernaschen (Gladzor)    367
Schatin    370
Jeghegis    371
Gndevankh    374
Dschermuk    376
Karawanserei Selim    378

Die Provinz Sjunikh    382

Angeghakoth    382
Schakhi und Sisian    384
Thanahat    386
Die Steine von Zorakhar    386
Aghitu    388
Vorotnavankh    390
Goris    393
Chndzoresk    394
Choth, Schinuhajr und 
Halidzor    396
Tathev    397
Jerits‘avankh    403
Kapan    404
Vahanavankh    405

Wanderungen in Armenien    410

Abenteuer zu Fuß    412

In den Walnusshainen von Garni    412
Von Garni nach Havuts‘ Thar    414
Durch die Schlucht des Khasach    416
Von Artaschavan nach Saghmosavankh    416
Zu den Wandmalereien von Khobajr    417
Dschuchtakvankh    418
Von Vernachen zum Kloster Spitakavor Astvatsatsin     419
In den Schluchten des Arpha     421
Zu den Höhlen von Chndzoresk    422
Nach Alt-Schinuhajr    424

Reisetipps von A bis Z    427

Sprachführer    440
Literatur    450
Armenien im Internet    451
Die Autorin/Bildnachweis    422
Register    454
Kartenregister    460

Essays    

Mein Armenien    31
Rezepte    45
Die Diaspora-Armenier    60
Grigor der Erleuchter    84
Die Jerevaner Kognakfabrik    122
Davith von Sasun    125
Der alte Kranich    130
Musaler    181
Hovhannes Thumanjan    291
Armenisches Gebet    311
Sevan – die blaue Perle    341
Lavasch, das Brot der Erde    380
Die Seidenstraße    408

Autorin

Jasmine Dum-Tragut wurde 1965 in Voitsberg, einer Kleinstadt im Südwesten des österreichischen Bundeslandes Steiermark, geboren. Nach dem Abitur studierte sie an der Universität Graz Sprachwissenschaft und Russistik, von 1988 bis Ende 1989 an der Universität Jerevan Armenologie. Ab diesem Zeitpunkt spezialisierte sie ihre Forschungstätigkeit auf die armenische Sprache und eignete sich im Laufe der Zeit ein weitreichendes Wissen über armenische Geschichte, Literatur und Kultur an.

Nach ihrer Promotion an der Universität Graz war sie dort mehrere Jahre als Assistentin am sprachwissenschaftlichen Institut tätig. Im Jahre 1998 übersiedelte sie nach Salzburg, wo sie an Forschungsprojekten zur armenischen Grammatik, an der Übersetzung armenischer veterinärmedizinischer Manuskripte und an verschiedenen kleinen Projekten zur Sprache und Literatur Armeniens arbeitet. Sie bereist Armenien regelmäßig, nicht nur in wissenschaftlichem, auch häufig in kulturellem oder politischem Auftrag. Sie lebt heute in Bergheim bei Salzburg, lehrt an den Universitäten in Salzburg und Innsbruck und war auch Vorsitzende der Deutsch-Armenischen Gesellschaft. Seit 2002 ist sie Universitätsdozentin für allgemeine Sprachwissenschaft und Armenologie und vertritt die Interessen und die Kultur Armeniens als ehrenamtliche Beraterin für kulturelle Angelegenheiten in der armenischen Botschaft in Österreich. 2009 wurde ihr das Ehrendoktorat der Armenischen Akademie der Wissenschaften verliehen, sie ist auch Mitglied der Philosophischen Akademie der Wissenschaften Armeniens.

Karte

Links

Armenien ist erstaunlich vielfältig im Internet repräsentiert, was sicher auch auf die äußerst aktiven Diaspora-Armenier in den Vereinigten Staaten und in Europa zurückgeht. Neben einer Mehrzahl englischsprachiger Seiten, vor allem von verschiedenen armenischen Organisationen in der Diaspora und einigen armenischen Agenturen, ist gute Information durchaus auch auf deutschsprachigen Seiten zu lesen:

www.auswaertiges-amt.de
Regelmäßig aktualisierte Basisinformationen über politische und wirtschaftliche Entwicklung sowie die Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik und den jeweiligen Ländern. Sicherheitshinweise und Gesundheitstipps sowie Kontakt zu den jeweiligen Deutschen Botschaften und Konsulaten.

www.usa.mfa.am
Seite der Armenischen Botschaft in Washington, mit vielen Informationen zu Geschichte und Kultur.

www.armenian-genocide.org
Eine wenig emotionelle doch umso gehaltvollere Darstellung des Völkermordes an den Armeniern.

www.arminfo.am
Eine der umfassendsten englischsprachigen Internetseiten zu Armenien überhaupt.

www.armeniapedia.org
Das armenische Pendant zu wikipedia. In englischer Sprache wird hier viel an verschiedenster Information über Armenien geboten.

www.cilicia.com
Armenische Blogs in englischer Sprache.

www.nt.am
Bietet jeden Tag Nachrichten aus Armenien in englischer, armenischer und russischer Sprache.

www.haias.net/armenien
Viele bunt gemischte Informationen über Land und Leute, Kunst und Kultur, Kochrezepte, Witze (auch über Radio Eriwan), gute Linksammlung.

www.dag-online.de
Seiten der Deutsch-Armenischen Gesellschaft mit Publikationen zu Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.

www.armenien.de
Vielfältige Informationen über die armenische Minderheit in Deutschland, die deutsch-armenischen Beziehungen sowie über die armenische Kirche. Guter Veranstaltungskalender und nützliche Links.

Literatur

Abich, Hermann: Aus kaukasischen Ländern. Reisebriefe. Zwei Bände. Elibron Classic 2001 (Nachdruck von 1896). Die Briefe aus dem Ende des 19. Jahrhunderts geben einen guten Eindruck des historischen Armeniens vor dem Genozid und der Sowjetära.

Arslan, Antonia: Das Haus der Lerchen. München 2007. Wahre Geschichte einer armenischen Familie aus der Sicht einer starken Frau, die für das Überleben ihrer Kinder auf den Todesmärschen in die syrische Wüste kämpft.

Aznavour, Charles: Der einzige Zufall im Leben bin ich. Autobiographie. Militzke Verlag 2005. Die Autobiographie des wohl berühmtesten Auslandsarmeniers der Welt. Schwungvoll, humorvoll und interessant.

Balakian, Peter: Die Hunde vom Ararat. Eine armenische Kindheit in Amerika. Wien, 2000. Zsolnay Verlag. Die mitreißende Geschichte der Familie Balakian, ein empfehlenswerter Roman über den Genozid, der nichts beschönigt und der einen tiefen Einblick in die Wurzelsuche der amerikanisch-armenischen Generationen nach 1915 in den USA gibt.

Bartholomäus, Lore: In jedem Kreuz ein Lebensbaum. Aus Armeniens Erbe und Gegenwart. Köln, 1983. Etwas veraltet, aber ein schön geschriebenes Buch über armenische Kultur und Tradition.

Bitow, Andrej: Armenische Lektionen: Eine Reise aus Russland. Frankfurt 2002. Suhrkamp. Humorvolle Reiseimpressionen, die Armenien und Armenier lebendig und anschaulich darstellen.

Brentjes, Burchard: Kunst des Mittelalters in Armenien. Berlin: 1981. Wunderschöner Bildband (mit Kirchen und Klöstern vor Restaurierung). Der Klassiker über Armenische Kunst.

Denscher, Barbara: Reportage Armenien. Im Schatten des Ararat. Wien 2004, Picus Verlag. B. Denscher beleuchtet Probleme und Chancen dieses kleinen Landes mit seiner faszinierenden, alten Kultur und sucht nach Antworten auf die Fragen, die sich bei der Beobachtung des armenischen Alltags stellen.

Gruber, Müller (Hrsg): Verschlossen mit silbernem Schlüssel. Literatur aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien. München 2000. Kappa Verlag. Anthologie von Dichtung, Lyrik und Prosa aus den drei kaukasischen Staaten.

Hoffmann, Tessa: Die Armenier. Schicksal, Kultur und Geschichte. Nürnberg 1993. Sehr gute Einführung in Geschichte und Kultur der Armenier in klarem Stil.

Hoffmann, Tessa: Annäherung an Armenien. Geschichte und Gegenwart. Beck’sche Reihe. 2006. Gute Einführung in die Geschichte Armeniens bis heute.

Lehner, Erich u.a.: Die Baukunst Armeniens.Wien 2004. Populärwissenschaftliches Werk über Armenische Architektur, gut bebildert, gutes Einführungswerk.

Mandelstam, Ossip: Reise nach Armenien. Bibliothek Suhrkamp 1983. Klassiker der russischen Literatur. Mandelstam besuchte Armenien während der Sowjetzeit.

Shafak, Elif: Der Bastard von Istanbul. Kein und Aber 2015. Der wohl ungewöhnlichste Roman über den armenischen Genozid und dessen Aufarbeitung, meisterlich geschrieben aus türkischer Sicht.

von Voss, Huberta (Hrsg): Porträt einer Hoffnung. Die Armenier. Lebensbilder aus aller Welt. Schiller Verlag 2005. Ein Mosaik verschiedener Lebensgeschichten, die alle eines gemeinsam haben: den Genozid 1915.

Werfel, Franz: Die 40 Tage des Musa Dagh. Fischer Taschenbuch. Der erste und bislang berühmteste Roman über den armenischen Genozid: Die Geschichte des Verteidungskampfes der Armenier am Musa Dagh.

Taner, Akcam: Armenien und der Völkermord. Hamburg 1996. Sehr detaillierte wissenschaftliche Aufarbeitung der historischen Hintergründe und der Istanbuler Prozesse.

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