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Armenien

3000 Jahre Kultur
zwischen Ost und West

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25 Jahre Trescher Verlag

Der Trescher Verlag feiert 2017 sein 25-jähriges Verlagsjubiläum. Wir danken unseren Lesern, Autoren und allen Geschäftspartnern für die jahrelange Treue!

ITB BuchAward 2017

Unser Reiseführer KREUZFAHRTEN NORDMEER UND ARKTIS wurde mit einem ITB BuchAward ausgezeichnet.
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Armenien Cover

8. aktualisierte und erweiterte Auflage 2017, 474 Seiten, 250 Fotos, komplett in Farbe, 25 Übersichtskarten und Stadtpläne, 22 Lagepläne von Klöstern, farbige Klappkarten
ISBN 978-3-89794-385-8

21,95 Euro

Das Buch

Armenien ist eines der ältesten christlichen Länder der Erde und bietet atemberaubende Gebirgslandschaften und jahrtausendealte Baudenkmäler von unschätzbarem Wert. In den letzten Jahren konnte sich vielerorts eine touristische Infrastruktur entwickeln, und Armenien rückt verstärkt als Reiseziel für Kulturinteressierte, aber auch für Wanderer in den Blickpunkt.

Der Reiseführer stellt neben der Hauptstadt Jerevan und dem berühmten Ararattal auch die Provinzen im Landesinneren, den grünen Norden sowie den unwegsamen wilden Süden vor. Das armenische ›Stonehenge‹ bei Goris wird ebenso beschrieben wie der Sevansee und die zahlreichen romantischen Klöster wie zum Beispiel Edschmiatsin, Chor Virap oder Geghard.

Ausführliche Informationen über Geschichte und Baukunst stehen neben Kapiteln über armenische Sitten und Gebräuche sowie über die Landschaft und ihre Bewohner.


» Nach mehr als einem Jahrzehnt immer noch der einzige Führer mit reisepraktischen Informationen. Mit exakten Geokoordinaten, Sprachführer, vielen kleinformatigen Farbfotos, Übersichtskarten, Stadt- und Lageplänen. Sehr empfohlen. «

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Vorwort

Armenien – ein unbekanntes Land jenseits der schneebedeckten kaukasischen Riesen, zerklüftet, steinig und uralt. Ein Hochgebirgsland, das seinen Bewohnern nur wenig Platz lässt, seinen fruchtbaren, doch trockenen vulkanischen Boden zu bebauen. Ein Land, das genau an der geographischen, politischen und wohl auch kulturellen Grenze zwischen Europa und Asien, zwischen Christentum und Islam liegt. Die faszinierende Kultur des armenischen Volkes präsentiert sich schon seit Jahrtausenden als eine zwar orientalisch beeinflusste, aber tief christliche. Arme-nien war der erste christliche Staat der Welt, und die Fußstapfen der frommen Mönche führen vom Ararattal bis in undurchdringliche Wälder und über steile Felswände in versteckte Orte, die in ihrem Dornröschenschlaf nur darauf warten, entdeckt und bestaunt zu werden. Winzige steinerne Kirchen, spektakulär über Schluchten drohende Klosterburgen, steinerne Kreuze in den grünen Ebenen sind die Zeugen einer christlichen Tradition, die ihresgleichen sucht.

Doch bei der Reise durch Armenien sieht man auch seine andere Seite, die weniger bekannt, weniger abendländisch anmutet. Viehherden, auf mühsam bewässerten Feldern hart arbeitende Bauern, Kühe und Schweine auf Dorf- und Stadt-
straßen, dunkel gekleidete, bärtige Männer und alte Frauen in langen schwarzen Kitteln und bisweilen sogar mit vor das Gesicht gezogenen Tüchern. Sonnenverbrannte Erde und rotleuchtende Früchte in den Obsthainen. Laute Musik auf staubigen Straßen und der bunte Trubel von Marktszenen. Armenien ist auch Orient. Ein Teil der Seidenstraße verlief quer durch Armenien und an ihren Rändern wurden große Karawansereien errichtet. Im Gegensatz dazu das beinah zu modern erscheinende, unruhige Jerevan mit seinen Cafés, teuren Boutiquen und seinem für Besucher oft nicht verständlichen und übertriebenen Hang zu Äußerlichkeiten.

Für so manchen ist das Land auch Inbegriff einer tragischen Geschichte, eines gepeinigten, doch widerstandsfähigen Volkes, das seine Geschichte in unbeschreiblich schönen illuminierten Handschriften aufgeschrieben hat, deren Leuchtkraft heute noch jegliches moderne Kunstwerk erblassen lässt.

Die Armenier sind ein überaus gastfreundliches, herzliches Volk. Das, was sie vielleicht nicht in ihren Taschen haben – denn die Armut ist noch immer groß –, haben sie übervoll in ihren Herzen. Es lohnt sich, Armenien zu entdecken. Es ist ein unbekanntes Land, das sicherlich für den Reisenden einige Schwierigkeiten bieten mag, die Straßen sind oft schlecht, das Wetter ist heiß, die Gebirge sind hoch und einige Hotels, na ja. Andererseits überrascht den Reisenden das viel zu rasch wachsende, moderne Jerevaner Zentrum und eine Vielzahl von westlichen Geschäften. Doch wie gut – die orientalische Gelassenheit hat sich noch nicht ganz dem westlichen Tatendrang untergeordnet. Das wahre Armenien entdeckt man jedoch nur abseits der quirligen Hauptstadt…

Armenien ist ein Land, in dem man neben einer wunderbar kontrastreichen Natur auch die Gelegenheit hat, den frühen christlichen Geist zu schnuppern, und in dem man der Zeit eine andere Bedeutung als in Mitteleuropa beimisst: Zeit ist da, um sie anderen Menschen zu schenken. Und dann kann es sein, dass Armenien einen nicht mehr loslässt, und jede Erinnerung an die Reise einem ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubert.

Inhalt

Vorwort    11
Das Wichtigste in Kürze    12
Herausragende Sehenswürdigkeiten    14   

Das Land der Steine    16   

Zahlen und Fakten    18   

Geographie    19

Gebirge    19
Gewässer    21
Vegetation    23
Tierwelt    24
Bodenschätze    25
Die Provinzen    26
Ararat – der mythische Berg    28   

Die Menschen    32

Die Familie    33
Gastfreundschaft    36
Demographische Probleme    36   

Die armenische Küche    38

Die Mahlzeiten    40
Getränke    43   

Geschichte    46

Die frühe Besiedlung     46
Das urartäische Erbe     49
Die armenischen Reiche    53
Das osmanische Reich    56
Armenien in der Neuzeit    56   

Der armenische Staat    62

Der Weg zur Demokratie    62
Wahlen und Parteien    63
Die nationalen Symbole    64
Der Karabach-Konflikt    64   

Armenien heute    68

Wandel und Stillstand    69
Tourismus    70
Alltagsprobleme    71
Wirtschaft    75
Bildungswesen    76

Das armenische Christentum    79

Die Kirchenfeste    81
Die Messe    82
Matagh, das Tieropfer    83   

Armenische Kunst    85

1500 Jahre geschriebene Kultur    85
Armenische Musik    89
Die armenische Malerei    91
Architektur und Skulpturkunst    93
Kreuzsteine    97
Kirchenkunst-Glossar    99   

Die armenische Sprache    101

Eigenheiten    101
Geschichte    102
Sprachstufen und Dialekte    103
Die armenische Sprache heute    104   

Jerevan    106   

Blick über Jerevan    108

Geschichte    108
Das Stadtbild Jerevans    109   

Das Zentrum    113

Rund um den Republiksplatz    113
Rund um die Oper    115
Vom Republiksplatz zur Grigor-Lusavoritsch‘-Straße    117
Am Hrazdan    120
Im grünen Hufeisen Jerevans    123
Marschal-Baghramjan-Boulevard    126   

Außerhalb des Zentrums    128

Der Siegespark    128
Tsitsernakaberd    128
Erebuni – die Grundmauern Jerevans    132
Karmir Blur    134
Schengavith    135
Die Kirchen von Jerevan    136
Die Museen Jerevans    140
Die Außenbezirke Jerevans    154   

Jerevan-Informationen    158

Rund um die Araratebene    168   

Die Provinz Armavir    170

Zvarthnots‘    170
Vagharschapat/Edschmiatsin    172
Aragats    182
Metsamor    184
Armavir und Umgebung    185   

Die Provinz Aragatsotn    189

Aschtarak    190   

Am Khasach entlang    193

Mughni    194
Karbi    194
Wehrkloster Surb Sargis    195
Hovhanavankh    196
Saghmosavankh    200
Artaschavan    203
Astvatsenkal-Vankh    204
Der Aparaner Stausee    205
Jeghipatrusch    207
Aparan    208
Die fremden kurdischen Dörfer    211   

Von Aschtarak nach Gjumri    213

Oschakan    213
Aghts‘kh    214
Bjurakan    215
Amberd    217
Tegher    218
Kosch    220
Schamiram    222
Arutsch    223
Irind    225
Thalin    226
Daschtadem    228
Mastara    229   

Die Provinz Kotajkh    231

Ptghni und Arzni    231
Argel (Lusakert)    233
Bdschni    233
Hrazdan    236
Makharavankh     236
Tsaghkadzor    238
Kloster Ketsch‘aris    239
Jeghvard    243
Buzhakan    244
Kaputan    245   

Garni    246

Geschichte    247
Besichtigung    248
Havuts‘thar    251   

Geghard    252

Geschichte des Klosters    252
Besichtigung    254   

Der Norden    260   

Die Provinz Schirak    262

Pemzaschen    263
Arthik    264
Haritschavankh    266
Dschraphi    268
Anipemza    269
Gjumri    271
Marmaschen    278   

Die Provinz Lori    281

Vanadzor    282
Stepanavan und Umgebung    286

Die Klösterstraße    292

Kloster Hnevankh    293
Kloster Khobajr    294
Odzun    298
Kloster Sanahin    301
Haghpat    307
Achthala    313
Spitak    316   

Die Provinz Tavusch    318

Dilidschan    319
Haghartsin    321
Gosch    326
Idschevan    330
Makharavankh    331
Atscharkut und Kirants‘-Klöster    334
Kloster Varagavankh    338
Der Norden von Tavusch    340   

Die Provinz Gegharkhunikh    341

Sevankloster    341
Semjonovka    344
Ltschaschen    348
Hajravankh    349
Noratus    350
Gavar    352
K‘anaker    352
Dzoragjugh    353
Nerkhin Getaschen    354
Makhenis    354   

Der Süden    356   

Die Provinz Ararat    358

Dvin    359
Artaschat    361
Chor Virap    363
Der Chosrov-Nationalpark    365   

Die Provinz Vajots‘ Dzor    367

Areni    368
Noravankh    370
Vernaschen (Gladzor)    374
Schatin    377
Jeghegis    377
Gndevankh    380
Dschermuk    381
Karawanserei Selim    384   

Die Provinz Sjunikh    388

Angeghakoth    388
Schakhi und Sisian    390
Thanahat    392
Die Steine von Zorakhar    392
Aghitu    394
Vorotnavankh    396
Goris    399
Chndzoresk    400
Choth, Schinuhajr und 
Halidzor    402
Tathev    403
Jerits‘avankh    409
Kapan    410
Vahanavankh    411   

Wanderungen in Armenien    416   

Abenteuer zu Fuß    418

In den Walnusshainen von Garni    418
Von Garni nach Havuts‘ Thar    420
Durch die Schlucht des Khasach    422
Von Artaschavan nach Saghmosavankh    422
Zu den Wandmalereien von Khobajr    413
Dschuchtakvankh    424
Von Vernachen zum Kloster Spitakavor Astvatsatsin     425
In den Schluchten des Arpha     427
Zu den Höhlen von Chndzoresk    429
Nach Alt-Schinuhajr    430   

Reisetipps von A bis Z    433

Sprachführer    446

Literatur    456
Armenien im Internet    457
Die Autorin/Bildnachweis    422
Register    460
Kartenregister    466   

EXTRA   

Mein Armenien    31
Rezepte    45
Die Diaspora-Armenier    60
Grigor der Erleuchter    84
Die Jerevaner Kognakfabrik    122
Davith von Sasun    125
Der alte Kranich    130
Musaler    181
Hovhannes Thumanjan    297
Armenisches Gebet    317
Sevan – die blaue Perle    347
Lavasch, das Brot der Erde    386
Die Seidenstraße    414

Autorin

Jasmine Dum-Tragut wurde 1965 in Voitsberg, einer Kleinstadt im österreichischen Bundesland Steiermark, geboren. Nach dem Abitur studierte sie an der Universität Graz Sprachwissenschaft und Russistik, von 1988 bis Ende 1989 an der Universität Jerevan Armenologie. Ab diesem Zeitpunkt spezialisierte sie ihre Forschungstätigkeit auf die armenische Sprache und eignete sich im Laufe der Zeit ein weitreichendes Wissen über armenische Geschichte, Literatur und Kultur an. Nach ihrer Promotion an der Universität Graz war sie dort mehrere Jahre als Assistentin am sprachwissenschaftlichen Institut tätig. Im Jahre 1998 übersiedelte sie nach Salzburg, wo sie an Forschungsprojekten zur armenischen Grammatik, an der Übersetzung armenischer veterinärmedizinischer Manuskripte und an verschiedenen kleinen Projekten zur Sprache und Literatur Armeniens arbeitet. Sie bereist Armenien regelmäßig, nicht nur in wissenschaftlichem, auch häufig in kulturellem oder politischem Auftrag. Sie lebt heute in Bergheim bei Salzburg, lehrt an den Universitäten in Salzburg und Innsbruck und war auch Vorsitzende der Deutsch-Armenischen Gesellschaft. Seit 2002 ist sie Universitätsdozentin für allgemeine Sprachwissenschaft und Armenologie und vertritt die Interessen und die Kultur Armeniens als ehrenamtliche Beraterin für kulturelle Angelegenheiten in der armenischen Botschaft in Österreich. 2009 wurde ihr das Ehrendoktorat der Armenischen Akademie der Wissenschaften verliehen, sie ist auch Mitglied der Philosophischen Akademie der Wissenschaften Armeniens.

Seit vielen Jahren leitet sie die Abteilung für Armenische Studien am Forschungsinstitut für den Christlichen Osten in Salzburg und hat im Jahr 2016 den goldenen Verdienstorden des armenischen Bildungsministeriums erhalten.

Karte

Karte Armenien
Armenien
Karte Jerevan
Jerevan

Links

www.usa.mfa.am
Seite der Armenischen Botschaft in Washington, mit vielen Informationen zu Geschichte und Kultur. 

www.armenian-genocide.org
Eine wenig emotionelle doch umso gehaltvollere Darstellung des Völkermordes an den Armeniern. 

www.arminfo.am
Eine der umfassendsten englischsprachigen Internetseiten zu Armenien überhaupt 

www.armeniapedia.org
Das armenische Pendant zu wikipedia. In englischer Sprache wird hier viel an verschiedenster Information über Armenien geboten. 

www.cilicia.com
Armenische Blogs in englischer Sprache.

www.nt.am
Bietet jeden Tag Nachrichten aus Armenien in englischer, armenischer und russischer Sprache. 

www.haias.net/armenien
Viele bunt gemischte Informationen über Land und Leute, Kunst und Kultur, Kochrezepte, Witze (auch über Radio Eriwan), gute Linksammlung. 

www.dag-online.de
Seiten der Deutsch-Armenischen Gesellschaft mit Publikationen zu Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. 

www.armenien.de
Vielfältige Informationen über die armenische Minderheit in Deutschland, die deutsch-armenischen Beziehungen sowie über die armenische Kirche. Guter Veranstaltungskalender und nützliche Links.

Literatur

Abich, Hermann: Aus kaukasischen Ländern. Reisebriefe. Zwei Bände. Elibron Classic 2001 (Nachdruck von 1896). Die Briefe aus dem Ende des 19. Jahrhunderts geben einen guten Eindruck des historischen Armeniens vor dem Genozid und der Sowjetära.

Arslan, Antonia: Das Haus der Lerchen. München 2007. Wahre Geschichte einer armenischen Familie aus der Sicht einer starken Frau, die für das Überleben ihrer Kinder auf den Todesmärschen in die syrische Wüste kämpft.

Aznavour, Charles: Der einzige Zufall im Leben bin ich. Autobiographie. Militzke Verlag 2005. Die Autobiographie des wahrschweinlich berühmtesten Auslandsarmeniers der Welt. Schwungvoll, humorvoll und interessant.

Balakian, Peter: Die Hunde vom Ararat. Eine armenische Kindheit in Amerika. Wien, 2000. Zsolnay Verlag. Die mitreißende Geschichte der Familie Balakian, ein empfehlenswerter Roman über den Genozid, der nichts beschönigt und der einen tiefen Einblick in die Wurzelsuche der amerikanisch-armenischen Generationen nach 1915 in den USA gibt.

Bartholomäus, Lore: In jedem Kreuz ein Lebensbaum. Aus Armeniens Erbe und Gegenwart. Köln, 1983. Etwas veraltet, aber ein schön geschriebenes Buch über armenische Kultur und Tradition.

Bitow, Andrej: Armenische Lektionen: Eine Reise aus Russland. Frankfurt 2002. Suhrkamp. Humorvolle Reiseimpressionen, die Armenien und Armenier lebendig und anschaulich darstellen.

Brentjes, Burchard: Kunst des Mittelalters in Armenien. Berlin: 1981. Wunderschöner Bildband (mit Kirchen und Klöstern vor Restaurierung). Der Klassiker über Armenische Kunst.

Denscher, Barbara: Reportage Armenien. Im Schatten des Ararat. Wien 2004, Picus Verlag. B. Denscher beleuchtet Probleme und Chancen dieses kleinen Landes mit seiner faszinierenden, alten Kultur und sucht nach Antworten auf die Fragen, die sich bei der Beobachtung des armenischen Alltags stellen.

Gruber, Müller (Hrsg): Verschlossen mit silbernem Schlüssel. Literatur aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien. München 2000. Kappa Verlag. Anthologie von Dichtung, Lyrik und Prosa aus den drei kaukasischen Staaten.

Hoffmann, Tessa: Die Armenier. Schicksal, Kultur und Geschichte. Nürnberg 1993. Sehr gute Einführung in Geschichte und Kultur der Armenier in klarem Stil.

Hoffmann, Tessa: Annäherung an Armenien. Geschichte und Gegenwart. Beck’sche Reihe. 2006. Gute Einführung in die Geschichte Armeniens bis heute.

Lehner, Erich u.a.: Die Baukunst Armeniens. Wien 2004. Populärwissenschaftliches Werk über Armenische Architektur, gut bebildert, gutes Einführungswerk.

Mandelstam, Ossip: Reise nach Armenien. Bibliothek Suhrkamp 1983. Klassiker der russischen Literatur. Mandelstam besuchte Armenien während der Sowjetzeit.

Ramming-Leupold, Gisela: Armenien – Land am Ararat, Geschichte, Religion und Tradition. Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale) 2013. Erlebnisbericht und Entdeckungsreise in einem.

Shafak, Elif: Der Bastard von Istanbul. Eichborn Verlag 2008. Der wohl ungewöhnlichste Roman über den armenischen Genozid und dessen Aufarbeitung, meisterlich geschrieben aus türkischer Sicht.

von Voss, Huberta (Hrsg): Porträt einer Hoffnung. Die Armenier. Lebensbilder aus aller Welt. Schiller Verlag 2005. Ein Mosaik verschiedener Lebensgeschichten, die alle eines gemeinsam haben: den Genozid 1915.

Werfel, Franz: Die 40 Tage des Musa Dagh. Fischer Taschenbuch. Der erste und bislang berühmteste Roman über den armenischen Genozid: Die Geschichte des Verteidungskampfes der Armenier am Musa Dagh.

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