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Georgien

Unterwegs zwischen
Kaukasus und
Schwarzem Meer

Foto Georgien

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ITB BuchAward 2017

Unser Reiseführer KREUZFAHRTEN NORDMEER UND ARKTIS wurde mit einem ITB BuchAward ausgezeichnet.
>>> Reiseführer KREUZFAHRTEN NORDMEER UND ARKTIS

ITB BuchAwards

25 Jahre Trescher Verlag

Der Trescher Verlag feiert 2017 sein 25-jähriges Verlagsjubiläum. Wir danken unseren Lesern, Autoren und allen Geschäftspartnern für die jahrelange Treue!

Georgien Cover

8., aktualisierte und erweiterte Auflage 2017, 464 Seiten, 250 Fotos und historische Abbildungen, komplett in Farbe, 33 Stadtpläne und Übersichtskarten, farbige Klappkarten
ISBN 978-3-89794-374-2

19,95 Euro

Das Buch

Georgien, das kleine Land am Südrand des Kaukasus, bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten, grandiose Landschaften zwischen Gebirge und Meer sowie eine legendär gastfreundliche Bevölkerung. In den letzten Jahren bemüht sich das Land um den Ausbau und die Verbesserung der touristischen Infrastruktur. Auch wenn noch nicht alles perfekt ist: Eine Reise zu den Kunst- und Kulturschätzen Georgiens verspricht unvergessliche Erlebnisse. Aber auch Naturfreunde und Wandertouristen werden in den zahlreichen Naturparks auf ihre Kosten kommen.

Dieser aktuelle Reiseführer beschreibt alle Reiseziele und die zahlreichen Kunst- und Kulturschätze des Landes und trägt auch den mitunter schwierigen politischen Verhältnissen Rechnung.


» Den geschichtlichen Ereignissen und Zusammenhängen wird in diesem Buch viel Raum gewidmet, weil sie der Schlüssel sind zum Verständnis Georgiens, seiner Kultur und Kunst sowie seiner Menschen. «

Reise-Inspirationen

Vorwort

Als Gott das Land an die Völker verteilte, verspäteten sich die Georgier. Zuerst zürnte der Herr, denn alles Land war bereits verteilt. Doch die Fröhlichkeit und der Charme der Abgesandten dieses Volkes versöhnten ihn, und er schenkte den Georgiern den Flecken Erde, den er eigentlich sich selbst vorbehalten hatte. Wenn man das Land kennenlernt, kann man sich vorstellen, dass es so, wie es die Legende berichtet, gewesen sein könnte. Georgien bietet auf engstem Raum einen immensen landschaftlichen Reichtum. Und die Georgier selbst sind ein sprichwörtlich gastfreundliches Volk, dessen Temperament ansteckend ist.

Die Geschichte Georgiens war und ist wechselvoll. Erst mit dem Zerfall der Sowjetunion gewann das Land seine Unabhängigkeit wieder, die es vor vielen Jahrhunderten, erst an Perser und Türken, dann an den russischen Zaren, verloren hatte. In der sowjetischen Ära war die Georgische Sowjetrepublik eine der blühendsten und reichsten Regionen der UdSSR und ein Zentrum des Tourismus. Die Unabhängigkeit begann mit Bürgerkrieg und Konflikten, die im August 2008 in einer militärischen Auseinandersetzung zwischen Georgien und Russland kulminierten. Reisen in die abtrünnigen Landesteile Abchasien und Südossetien sind nach wie vor problematisch, weshalb wir auf eine Beschreibung verzichtet haben.

Mit der ›Rosenrevolution‹ im Herbst 2003 endete die Ära Schewardnadse und begann die Ära Saakaschwili. Diese währte bis November 2013. Die Regierung Saakaschwili unternahm enorme Anstrengungen, um den einstigen Ruf Georgiens als Paradies für Erholungssuchende und Kulturinteressierte wiederherzustellen. Die private Initiative in der Tourismusindustrie hat seit damals neuen Auftrieb erhalten. Dieser Reiseführer war der erste im deutschsprachigen Raum, nachdem Georgien seine Unabhängigkeit wiedererlangt hatte. Mit einer Vielzahl von Informationen und anhand persönlicher Eindrücke wollen wir mit dieser inziwschen 8. Auflage Interesse für ein Land wecken, über das hierzulande eher  wenig bekannt ist.

Georgien liegt am äußersten Rand Europas und war nach Armenien das zweite Land, dessen Könige in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts das Christentum als Staatsreligion annahmen. Den geschichtlichen Ereignissen und Zusammenhängen widmen wir mehr Raum, als sonst in Reiseführern üblich, weil sie der Schlüssel sind zum Verständnis Georgiens, seiner Kultur und Kunst sowie seiner Menschen. Zudem ist es nach wie vor schwierig, deutschsprachige Informationen über Georgien zu beschaffen. Wir hoffen, dass es uns gelingt, möglichst vielen Menschen ein Land nahezubringen, das in all seiner Schönheit lange Zeit unverdient von Europa vergessen wurde und leider in den letzten drei Jahrzehnten allzu oft nur im Kontext von Krisen Erwähnung fand.

Georgien ist ein Land der touristisch unbegrenzten Möglichkeiten. Hier gibt es alles: Berge, Flüsse, Seen, das Schwarze Meer, unberührte Landschaften, eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, Archäologie und Kirchenkunst, die vor allem in Gestalt der unzähligen pittoresken Klosteranlagen jeden Besucher begeistert. Wer sich vor Überraschungen nicht fürchtet und Abstriche an Bequemlichkeit und zivilisatorischer Perfektion in Kauf nimmt, wird in jedem Fall auf seine Kosten kommen.

Inhalt

Vorwort    13
Das Wichtigste in Kürze    14
Entfernungstabelle    17
Herausragende Sehenswürdigkeiten    18

Land und Leute    20

Zahlen und Fakten    22
Geographie    23

Der Kaukasus    24
Gewässer    24
Klima    25
Die Pflanzenwelt    26
Die Tierwelt    28

Die georgische Völkervielfalt    31

Die Herkunft der Georgier    31
Bevölkerung und Migration    33
Nationale und religiöse Minderheiten    35

Religion und Kirche    39

Vorchristliche Kulte    39
Das Christentum als Staatsreligion    40
Die Kirche bis zum 20. Jahrhundert    42

Wirtschaft und Politik    44

Politisches System    46

Geschichte    49

Die ersten georgischen Staatswesen    50
Römische Legionen an den Ufern der Mtkvari    51
Georgien und das Christentum    52
Das Königreich Kolchis-Lasika    54
Georgien und Byzanz    54
Das grüne Banner des Islam    55
Die Einigung Georgiens    57
Die Seldschuken    59
Davit der Erbauer    60
Demetrius und Giorgi – Sohn und Enkel Davits IV.    61
Königin Tamara    62
Der Mongoleneinfall    65
Das Blutbad durch Dshalal ad Din    65
Georgien unter den Mongolen    66
Giorgi V. – der Glänzende    68
Timur – Tamerlan    69
Osmanen und Perser    71
Schah Abbas    72
Georgien und Russland    73
Georgien im 19. Jahrhundert    76
Die ›Revolution‹ von 1917    78
Georgien und Sowjetrussland    79
Die Transkaukasische Föderation    80
Der Zweite Weltkrieg    83
Die Jahre nach dem Krieg    84
Von Chruschtschow bis Breschnew    85
Der Weg in die Unabhängigkeit    87
Der Abchasien-Krieg    88
Die Rosenrevolution    90
Der Konflikt um Abchasien und Südossetien    91
Saakaschwilis Erbe    94

Architektur und Kunst    96

Kirchenarchitektur    97
Ikonenmalerei    101
Juwelierkunst    102
Malerei    102
Musik    104
Theater und Film    107
Literatur    112

Die georgische Sprache    116

Die georgische Schrift    117

Essen und Trinken    120

Die georgische Küche    120
Der georgische Wein    122
Das georgische Gastmahl    127
Rezepte    128

Tbilisi    130

Die georgische Hauptstadt    132

Stadtgeschichte    132

Die Altstadt    135

Das Obere Kala    137
Das Untere Kala    146
Festung Narikala    150
Botanischer Garten    151
Die Schwefelbäder    152
Isani-Avlabari    154
Mtatsminda    159

Die Neustadt    164

Rund um den Platz der Freiheit    164
Der Rustaveli-Prospekt    166
Sololaki-Stadtbezirk    173

Außerhalb des Zentrums    177

Vake    177
Park Vake    177
Der Agmashenebeli-Prospekt    179

Tbilisi-Informationen    181

Post und Bank    181
Informationsstellen    181
Anreise/Flughafen    181
Unterwegs in Tbilisi    182
Weiterreise     183
Unterkunft    183
Gastronomie    185
Museen    187
Theater, Konzerte    188
Einkaufen    189
Weiterreise mit der Bahn    190
Weiterreise mit der Marschrutka
und dem Bus    190
Innergeorgische Flüge    193

Kachetien    194

Die Brotkammer Georgiens    196

Geschichte Kachetiens    196

Das südliche Kachetien    198

Ninotsminda    198
Kloster Davit Gareja    200
Manavi    206
Bodbe    206
Sighnaghi    208
Vashlovani-Nationalpark    211

Das nördliche Kachetien    212

Gurjaani    212
Tsinandali    215
Telavi und Umgebung    219
Ikalto    222
Shuamta    224
Alaverdi    226
Festung Gremi    228
Kloster Nekresi    229
Kvareli    230
Der Naturpark von Lagodekhi    231

Tuschetien    232

Anreise    234
Omalo und Umgebung    235
Tal des Pirikita Alazani    238

Mtskheta  und  die Georgische  Heerstraße    240

Mtskheta und Umgebung    242

Sveti Tskhoveli    243
Jvari    246
Samtavro-Kloster    248
Shiomgvime    249
Sedaseni    250

Die Georgische Heerstraße    251

Anreise    253
Zwischen Tbilisi und Dusheti    253
Festung Ananuri    254
Aragvi-Tal    256
Pasanauri    257
Mleti und Gudauri    258
Skizentrum Gudauri    258
Kreuzpass    261
Kasbegi/Stepantsminda    263
Daryal-Schlucht    268

Khevsuretien    269

Chargali    269
Barisakho    269
Shatili    270

Kartli – Kernland Georgiens    272

Das Innere Kartli    274

Die Bischofskathedrale von Samtavisi    274
Gori    277
Uplistsikhe    281
Tana-Tal    282
Didi Ateni    283
Urbnisi    284
Kloster Kintsvisi    284
Die Kreuzkirche von Samtsevrisi    287
Surami    288

Der Kleine Kaukasus    289

Borjomi    289
Der Nationalpark Borjomi Kharagauli    295
Kloster Timotesubani    298
Bakuriani    298
Von Borjomi nach Akhaltsikhe    302
Akhaltsikhe    302
Von Akhaltsikhe nach Vardzia    305
Höhlenkloster Vardzia    305

Niederkartlien    308

Bolnisi und Umgebung    309
Dmanisi    312

Westgeorgien    314

Die Kolchische Tiefebene    316

Kutaisi    318
Die Akademie von Gelati    329
Motsameta    333
Der Naturpark Sataplia    335
Tskhaltubo    337
Prometheushöhle in Kumistavi    337
Ausgrabungsstätte Vani    337
Geguti    339
Chiatura – Bergbaustadt mit Gondeln    339

Die Provinz Racha    341

Die Bischofskirche von Nikortsminda    341
Ambrolauri    343
Oni    343

Megrelien     344

Poti    344
Kolchis-Nationalpark    346
Von Kutaisi nach Zugdidi    347
Zugdidi    349

Swanetien    352

Die Swanen    354

Die swanische Küche    355

Unteres Swanetien    358

Lentekhi    359
Von Lentekhi zum Tsagar-Pass    361

Oberes Swanetien     363

Zwischen Zugdidi und Mestia    363
Mestia    367
Zwischen Mestia und Ushguli    375
Ushguli    378

Adscharien    380

Die autonome Republik Adscharien    382

Geschichte    382
Anreise    383

Batumi    387

Sehenswürdigkeiten    388
Batumi-Informationen    394
Ausflüge von Batumi    398
Kobuleti und Umgebung    400

Durch das Tal des Acharistskali    403

Von Akhaltsikhe nach Batumi    404

Reisetipps von A bis Z    410

Anhang

Sprachführer    436
Geographische Bezeichnungen    444
Literatur    446
Georgien im Internet    448
Danksagung    449
Kartenregister    450
Register     450
Bildnachweis    457
Zeichenlegende    464

EXTRA

Die Kachetinische Weinstraße    217
Der Mythos vom Goldenen Vlies    328
Fresken und Ikonen Swanetiens    373
Das Schwarze Meer    386

Autoren

Andreas Sternfeldt studierte Ende der 1980er Jahre in Moskau, lebt heute in Petersburg und Berlin als Filmemacher und Publizist zu den Themen Russland, Kunst, Gender, Jugend. Er ist Autor des Reiseführers ›Flusskreuzfahrten Russland‹ sowie Co-Autor des Reiseführers ›Russische Schwarzmeerküste‹.

Karten

Karte Georgien Westen
Westen
Karte Georgien Osten
Osten

Links

Wichtig:
Ruft man im englischsprachigen Internet ›Georgia‹ auf, wird man zuallererst eine Unmenge Informationen über den gleichnamigen US-Bundesstaat erhalten. Darum empfiehlt es sich zusätzlich ›tbilisi‹ oder ›caucasus‹ als zweites Stichwort für die Suche anzuhängen. 

www.germany.mfa.gov.ge
Homepage der Georgischen Botschaft in Berlin, ausführliche Linksammlung zu georgischen Regierungsstellen.

www.mfa.gov.ge
Seite des Georgischen Außenministerium, Einreisebestimmungen, Informationen über internationale Kontakte und Programme.

www.georgia.travel
Offizielle englischsprachige Seite des Tourismus-Ministeriums mit Informationen zum Land, zu Unterkünften, Reisemöglichkeiten etc.

www.gnta.ge
Informtionen über die Arbeit der Tourismusbehörde allgemein, eventuell interessant für Projektpartner.

www.georgiano.de
Sehr empfehlenswerte deutschsprachige Webseite mit vielen Informationen zu Tourismus und Landeskunde, inklusive einer Auflistung von Bergführern, des Georgiers David Chitadze.

www.tedsnet.de
Der in Deutschland lebende Geograph Dr. Tedo Tavkhelidsehat viele interessante Informationen zum Land gesammelt. Die Seite wurde aber lange nicht erneuert.

www.georgienseite.de
Webseite der Übersetzerin Irma Berscheid-Kimeridze. Viele Wissenswerte Informationen zur Kultur und Geschichte Georgiens. Leider seit 2011 nicht erneuert.

www.freunde-georgiens.ch
Webseite der Schweizer Vereinigung der Freunde Georgiens, unter anderem mit Neuerscheinungen deutschsprachiger Übersetzungen georgischer Literatur.

www.georgien.bilder-album.de
Informationen und Fotos aus Georgien.

www.georgiaabout.com
Eine gute aufbereitete englischsprachige Seite zu Kultur, Traditionen, Tourismus und Kulinarischem.

www.civil.ge
Online-Nachrichtenagentur, die vom Entwicklungshilfeprogramm der Vereinten Nationen unterstützt wird.

Literatur

Abuladze, Lia; Ludden, Andreas: Lehrbuch der georgischen Sprache, Buske Helmut Verlag 2005. Das Lehrbuch ist auch auf CD erhältlich.

Ansari, Nana: Die georgische Tafel. 150 Rezepte, Wien 2004.

Bakradse, Lascha: Georgisch Wort für Wort, Kauderwelsch Bd. 87, Bielefeld 1993. Kleiner, handlicher Sprachführer für Anfänger.

Bitow, Andrej: Georgisches Album. Auf der Suche nach Heimat, Suhrkamp 2003. Aus dem Klappentext: Das ›Georgische Album‹, das erstmals vollständig auf Deutsch erscheint, versammelt Reisebilder und autobiografisch gefärbte Erzählungen, die zu Bitows stärksten Prosastücken gehören – Erinnerungsblätter, die nicht nur den Landschaften des ›russischen Italien‹, sondern auch den geliebten Orten und Menschen seiner Heimatstadt Petersburg gewidmet sind.

Dumas, Alexandre: Gefährliche Reise durch den wilden Kaukasus 1858-1859, Lenningen 1995. Eine Bildungsreise, die zum Abenteuer wird, mit scharfsinnigen, zum Teil bis heute zutreffenden Urteilen über die Landschaften und die Bewohner des Kaukasus.

Eich, Clemens: Aufzeichnungen aus Georgien, Frankfurt a. M. 1999. Interessantes Zeugnis der Begegnung eines deutschen Schriftstellers mit dem Georgien der 1990er Jahre.

Fähnrich, Heinz: Geschichte Georgiens von den Anfängen bis zur Mongolenherrschaft, Aachen 1993. Der Georgien-Experte Heinz Fähnrich, ehemaliger Leiter der Abteilung für Kaukasuskunde an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, setzt sich in zahlreichen Büchern mit der Kultur Georgiens auseinander.

Fähnrich, Heinz: Lexikon Georgische Mythologie, Wiesbaden 1999.

Fähnrich, Heinz: Georgische Literatur, Aachen 1993.

Gelaschwili, Naira: Georgische Prosa des 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. 2000.

Gelaschwili, Naira: Schewardnadse, Edouard: Georgien. Ein Paradies in Trümmern, Berlin 1993.

Gippert, Jost; Tandaschwili, Manana (Hrsg.): Georgische Gegenwartsliteratur. Eine Anthologie. Georgisch-Deutsch, Reichert Verlag 2010. ›Die Texte (kurze Erzählungen bzw. Romanausschnitte) von sechs georgischen Gegenwartsautoren sind nach dem chronologischen Ablauf der historischen Ereignisse angeordnet und stehen stellvertretend für verschiedene Epochen der jüngeren georgischen Geschichte.‹ (aus der Verlagsankündigung)

Grischaschwili, Iosseb: Niemals hat der Dichter eine Schönere erblickt. Über die alte Stadt Tbilisi, Metropole Georgiens, mit ihren Festen, Bädern, Bräuchen und Aschugenliedern Mit 33 Bildern aus dem alten Tbilisi von Oskar Schmerling. Herausgegeben von Leonhard Kossuth, übersetzt von Kristiane Lichtenfeld. NORA Verlagsgemeinschaft Dyck & Westerheide, Berlin 2007. ›Grischaschwilis Buch ist eine vergnügliche (und informative) Lektüre – ein Geflecht aus Reiseberichten, Märchen, Legenden, Sprichwörtern, Szenarien, Porträts, Versen…, die dem Leser das unverwechselbare Georgien nahe bringen.‹ (Gisela Reller)

Jelden, Michael: Wörterbuch Deutsch-Georgisch/Georgisch-Deutsch, Hamburg 2001.

Kalnein, Wend Graf von: Georgisches Tagebuch. Fünf Jahre kriegsgefangen im Kaukasus, Fibre Verlag 2003.

Kaufmann, Rainer: Kaukasus, München 2000. Ein Klassiker zu den politischen Geschehnissen der 1990er Jahre.

Kaufmann, Rainer: Georgien. Ein Reise-Lesebuch, Erka-Verlag Bruchsal, 2008. Fortsetzung des ersten Buches von R. Kaufmann, mit vielen landeskundlichen Informationen aus erster Hand.

Merzbacher, Gottfried: Aus den Hochregionen des Kaukasus : Wanderungen, Erlebnisse, Beobachtungen, Duncker & Humblot, Leipzig, 1901. Reisebericht des fränkischen Naturforschers, der sich vor auch mit den Legenden und der Geschichte der Georgier beschäftigt.

Mokhashvili, Marine: Einführung in die georgische Schrift, Buske Helmut Verlag 2007.

Morchiladze, Aka: Santa Esperanza, Pendo Verlag 2006. Georgische Prosa.

Nasmyth, Peter: Walking in the Caucasus – Georgia, I B Tauris & Co Ltd 2005. Trekking- und Wanderführer.

Neukomm, Ruth (Hrsg.): Georgische Erzähler der Neueren Zeit, Zürich 1970.

Nielsen, Fried: Wind, der weht. Georgien im Wandel, Frankfurt a. M. 2000. Nielsen schildert den Alltag, die Traditionen und Mentalitäten der in Georgien lebenden Völker in geschichtlichem Kontext.

Nielsen, Fried (Hrsg): Europa erlesen. Georgien, Wieser Verlag 2006.

Nielsen, Fried: Georgien im Wandel. Reportage, Wieser Verlag 2006.

Pasternak, Boris: Briefe nach Georgien, Frankfurt a. M. 1967.

Pleitgen, Fritz: Durch den wilden Kaukasus, Frankfurt a. M. 2002. Ein literarisch-politischer Reisebericht über den Kaukasus, seine Landschaften und Kulturen.

Quiring, Manfred: Pulverfass Kaukasus. Konflikte am Rande des russischen Imperiums. Ch. Links, Berlin 2009. ›Manfred Quiring, Korrespondent für Die Welt in Moskau, hat den 1500 Kilometer langen Gebirgszug und die angrenzenden Regionen seit 1982 immer wieder bereist, die Konflikte zum Teil persönlich miterlebt. In seinem Buch geht er ihren Ursachen nach, verbindet Geschichtliches mit der Neuzeit und eigenem Erleben.‹ (aus der Kurzbeschreibung des Verlags)

Renz, Alfred: Kaukasus. Georgien, Aserbaidschan, Armenien, München 1987.

Rustaweli, Schota: Der Mann im Tigerfell, Zürich 1991.

Scholl-Latour, Peter: Das Schlachtfeld der Zukunft. Zwischen Kaukasus und Pamir, München 1996.

Schewardnadse, Edouard: Die neue Seidenstraße. Verkehrsweg ins XXI. Jahrhundert, München 1999.

Shengelia, Michael; Wirth, Wolfgang: Volk ohne Krankheit. Die Schätze der georgischen Volks- und Klostermedizin für alle Heilungssuchenden zugänglich gemacht, Ennsthaler 1990.

Shurgaia, Gaga; Magarotto, Luigi; Günther, Hans-Christian (Hrsg): Nik’oloz Baratasvili. Ein georgischer Dichter der Romantik, Koenigshausen & Neumann 2006.

Hermann von Skerst: Der Gralstempel im Kaukasus. Urchristentum in Armenien und Georgien, Stuttgart, Urachhaus, 1986.

Steavenson, Wendell: Gestohlene Geschichten. Aus Georgien. Europäische VA 2004. Eine junge Journalistin lernt Georgien kennen.

Schröder, Bernd (Hg. ): Georgien – Gesellschaft und Religion an der Schwelle Europas, St. Ingbert 2005.

Neuerscheinungen in deutscher Übersetzung:

Anthologie: Techno der Jaguare, Frankfurter Verlagsanstalt 2013. Sechs Prosatexte und ein Einakter georgischer Autorinnen der jüngeren Generation.

Bugadse, Lasha: Der Literaturexpress, Frankfurter Verlagsanstalt 2016. Satire über eine fiktive Zugreise von 100 Schriftstellern in mehrere ost- und westeuropäische Städte.

Chwedelidze, Beso: Der Geschmack von Asche. Vier Erzählungen, Leipzig 2014. Kurzgeschichten. ›Chwedelidzes Texte überraschen durch ihre surrealen Wendungen, die von der absurden Wirklichkeit eines Lebens im gesellschaftlichen Umbruch inspiriert sind.‹ (aus der Verlagsankündigung)

Davrichewy, Kéthévane: Am Schwarzen Meer, S. Fischer Frankfurt, 2011. ›Tamouna erwacht an ihrem 90. Geburtstag in ihrer Pariser Wohnung. Sie erwartet ihre georgische Großfamilie zum Feiern. Sie erwartet auch Tamaz, die Liebe ihres Lebens. Und erinnert sich an ihre Kindheit am Schwarzen Meer, an ihrer erste Begegnung mit Tamaz, und, als Georgien von den russischen Bolschewiken annektiert wurde, an die Flucht nach Frankreich. Die Flucht zerstört ihre Liebe, und macht sie gleichzeitig unsterblich…‹ (Kurzbeschreibung des Verlages)

Haratischwili, Nino: Mein sanfter Zwilling, Frankfurter Verlagsanstalt 2011. Die aus Georgien stammende und auf Deutsch schreibende Autorin Nino Haratischwili (geb. 1983) wurde für diesen Roman als ›neue Heldin der deutschsprachigen Literatur‹ gefeiert und erhielt 2011 den Preis der Hotlist für den besten Roman unabhängiger Verlage.

Haratischwili, Nino: Das achte Leben. (Für Brilka), Frankfurter Verlagsanstalt 2014. Ein monumentales Familienepos, das vom Jahr 1900 bis in die Zeit des Verfalls der Sowjetunion reicht. Persönliches Leid, Hoffnungen, Liebe und Intrigen verbinden die handelnden Personen vor dem Hintergrund der dramatischen georgischen, russischen und sowjetischen Geschichte.

Kordsaia-Samadaschwili, Anna: Ich, Margarita, Schiller H 2013. Erzählungen und ›Kurzgeschichten über Männer und Frauen, Liebe und Hass, Sex und Enttäuschung – ausdrucksstark, emotional, leicht überspannt und ein wenig zynisch.‹ (aus der Verlagsankündigung)

Kordsaia-Samadaschwili, Anna: Wer hat die Tschaika getötet. Verlag Hans Schiler 2016. Roman, der wie ein Krimi beginnt, dann aber immer mehr aktuelle und historische Bezüge ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt.

Margwelaschwili, Giwi: Fluchtästhetische Novelle, Verbrecher Verlag 2012. G. Margwelaschwili, geboren 1927 als Sohn georgischer Emigranten in Berlin, ist einer der renommiertesten deutsch schreibendenen georgischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Seine fluchtästhetische Novelle, von der Kritik begeistert besprochen, handelt von der Rettung literarischer Personen – ein Thema, dem sich der Autor seit langem verschrieben hat.

Melaschwili, Tamta: Abzählen, Unionsverlag 2012. ›Der Krieg aus der Sicht von Teenagern – allein das Thema ist ungewöhnlich. Noch bemerkenswerter ist aber der Stil der jungen Schriftstellerin. Das Tempo ihres Textes, die Dynamik der Dialoge und der schnodderige Jugendjargon machen ›Abzählen‹ zu einem Werk der Atemlosigkeit.‹ (Carmen Eller in Spiegel online) Für diesen Roman erhielt die Autorin 2011 den georgischen Literaturpreis Saba und 2013 den deutschen Jugendliteraturpreis.

Tschiladse, Otar: Der Garten der Dariatschangi, Matthes & Seitz 2013. Ein opulentes Sittengemälde der antiken Kolchis zu Zeiten der sagenumwobenen Medea.

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