Slowenien

Zwischen Alpen, Adria und Pannonischem Tiefland - Kranj, Bled, Postojna, Koper, Ljubljana, Celje, Novo mesto, Maribor, Ptuj

4. überarbeitete und erweiterte Auflage, 420 Seiten, 28 Stadtpläne und Übersichtskarten, 250 Fotos
ISBN 978-3-89794-583-8

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Slowenien vereint die majestätische Alpenwelt mit der mediterranen Adriaküste, karge Karstlandschaften mit grünem Mittelgebirge, weinbewachsene Hügel und die Pannonische Tiefebene. Das viertkleinste Land der EU besitzt eine einzigartige Vielfalt an landschaftlichen Schönheiten: Hochgebirgsgipfel und Meeresstrand, wilde Schluchten und romantische Flusstäler, dunkle Wälder und sonnenverwöhnte Weingärten. Wanderer zieht es auf den Trail im Krokar-Urwald oder nördlich in die Julischen Alpen. Dort ragt der fast 2900 Meter hohe Triglav im gleichnamigen Nationalpark als höchster slowenischer Gipfel auf. Nahebei spiegelt sich Bled im smaragdgrünen Gletschersee. Der kleine Luftkurort dient als Ausgangspunkt für Trekkingtouren ins Hochgebirge, zum Rafting im Soča-Tal oder Canyoning in der Vintgar-Klamm. In den Wintersportzentren finden Brettlsportler ihr Urlaubsvergnügen.
Schlösser, Kirchen, Klöster und historische Stadtbilder atmen noch das Flair der Habsburger-Monarchie. Die quirlige Haupstadt Ljubljana zieren Barock- und Jugendstilbauten sowie die Werke des Meisterarchitekten Jože Plečniks, viele davon UNESCO-Welterbe. Im Osten liegt Maribor zwischen Weinbergen am Ufer der Drau. Die Kapitale der slowenischen Steiermark wartet mit barockem Zentrum, Burg, Kathedrale und der weltweit ältesten Weinrebe auf. Wein und Thermalbäder prägen den östlichen Landesteil, darunter Dobrna, Sloweniens ältestes Kurbad sowie Ptuj, von einem mächtigen Renaissanceschloss überragt. Im südlichen Karst zählen die riesigen Höhlen von Škocjan zum Welterbe. An der Adriaküste locken herrliche Sandstrände Badeurlauber an.
Das alles, und viele weiteren Sehenswürdigkeiten, beschreiben Klaus Schameitat und Matthias Jacob im Trescher-Reiseführer SLOWENIEN. Auf prallen 420 Seiten machen sie mit allen Regionen bekannt, vermitteln viel Hintergrundinformationen zu Geschichte, Kunst und Kultur sowie Wissenswertes zu Land und Leuten, ihrer Küche und Lebensart. Ausflüge ins nahe Italien, Empfehlungen zu Unterkünften und Restaurants sowie ausführliche aktuelle Reisetipps runden den Titel ab und machen ihn zum unverzichtbaren Weggefährten auf Entdeckungsreise durch dieses großartige kleine Land.

Slowenien ist klein. Darüber kursieren zahlreiche Witze: Wenn man sich in Maribor einen Mantel anziehe, reiche der eine Ärmel bereits bis Österreich und der andere befinde sich in Kroatien, lautet einer. Über die Kleinheit Sloweniens schrieb der Lyriker Tomaž Šalamun (1941–2014) ein legendäres Gedicht: „Nick nicht ein im/Zug Venedig –/Wien, lieber/Leser. Slowenien ist so/unscheinbar, du könntest es/verfehlen“. Oberflächlich betrachtet ist Slowenien tatsächlich wenig spektakulär. Kaum einer kennt es wirklich und noch immer kommt es in den Medien zu Verwechslungen mit der Slowakei oder gar der kroatischen Region Slawonien. Nur wenige Reisende machen auf ihrer Fahrt an die kroatische Adria Halt in Slowenien, das in manchem Österreich ähnelt. Slowenien ist nicht groß, aber wirklich reich an Besonderheiten. Die geringe Fläche dieses noch mitteleuropäisch geprägten Landes suggeriert Übersichtlichkeit und Vertrautheit und doch findet sich hier eine überraschende Vielfalt unterschiedlichster Landschaften: Die schroffen Bergmassive der Alpen mit ihren Seen, das karge Karstland, die mediterrane Adriaküste, die Mittelgebirge mit wald- und rebenbewachsenen Hügellandschaften, die mit Kirchen, Dörfern, Schlössern und Winzerhäusern übersät sind, sowie die weitausgedehnten Flächen der Pannonischen Tiefebene.

Slowenien ist noch Mitteleuropa und zugleich schon ein Mittelmeeranrainer. Auch die kulturellen Einflüsse sind mannigfaltig und vielschichtig. Über 600 Jahre gehörte Slowenien zu Österreich-Ungarn. Die Habsburger Monarchie ist – besonders in Ljubljana und Maribor – noch lebendig in der Architektur mit herausragenden Zeugnissen des Barocks und des Jugendstils und prägt bis heute Lebensart und Essenskultur. Der Einfluss des deutschsprachigen Kulturraums ist auch an zahlreichen Lehnwörtern und „Germanismen“ im Slowenischen zu erkennen. Italienisches Flair spürt man dagegen in den Küstenorten, wo die Venezianer mit Romanik, Blumengotik und Renaissance deutliche Spuren hinterlassen haben. Die Nähe zu Italien hat auch auf Sprache, Musik und Küche dieses Teils Sloweniens eingewirkt. Dagegen sind im Nordosten (Prekmurje und Pomurje), der lange zum Königreich Ungarn gehört hat, ungarische Lehnwörter sehr verbreitet. Viele Häuser haben wie im Nachbarland Ungarn ein Strohdach, und es gibt eine besondere slowenische Gulaschvariante, den Bograč. Aber trotz der jahrhundertelangen Fremdherrschaft haben sich die Slowenen ihre Sprache und Volkskultur bewahrt und so ist Slowenien schließlich auch ein slawisches Land. Mit seinen südslawischen Nachbarn ist es durch die Verwandtschaft der Sprachen, aber auch durch die spannungsvolle Geschichte verbunden. Immerhin 89 Jahre lebten die Slowenen im 20. Jahrhundert mit anderen Südslawen in gemeinsamen „jugoslawischen“ Staatengebilden, die unter verschiedenen Namen firmierten.

Zu den vielen Überraschungen, die das Land bereithält, gehören exquisite Weine, feine Schokoladen und der berühmte Honig der Krainer Biene. Auch wer Freude an Handwerk und Kunsthandwerk hat, wird hier fündig: In zahlreichen Werkstätten wird die Tradition des Töpferns, des Korbflechtens und der Holzbearbeitung lebendig gehalten. Kurzum: Slowenien mag flächenmäßig klein sein, aber wer es einmal bereist hat, wird sicher zustimmen: Es lohnt sich, dieses „Land der Wunder“ für sich zu entdecken!

Vorwort 11
Reisehöhepunkte 12
Hinweise zur Benutzung 14
Das Wichtigste in Kürze 15
Urlaub mit Kindern 17

LAND UND LEUTE 19

Zahlen und Fakten 20

Geographie 21

Landschaftsräume 21
Historische Regionen 24
Verwaltungsstruktur 26
Gewässer 26
Klima 28
Vegetation 29
Tierwelt 31
Umweltschutz 32

Geschichte Sloweniens 34

Vorzeit 34
Kelten und Römer 35
Völkerwanderung und Mittelalter 36
Habsburgerreich 37
Erster Weltkrieg 40
SHS-Staat und Königreich Jugoslawien 41
Slowenien als Teilrepublik Jugoslawiens 43
Austritt aus der jugoslawischen Föderation45
Das unabhängige Slowenien und die EU 46
Politische und wirtschaftliche Krisen 47

Staat und Politik 49

Beziehungen zu den Nachbarn 49
Nationale Symbole 50
Bevölkerung 51
Minderheiten und Sprachen 52
Religion und Kirchen 53
Jenseits der Staatsgrenzen 54

Wirtschaft 55

Industrie 55
Landwirtschaft 57
Verkehrswesen 61
Tourismus 63

Kunst und Kultur 64

Architektur 64
Bildhauerei und Malerei 72
Brauchtum und Tradition 82
Kunsthandwerk 84
Film 84
Literatur 85
Forschung und Lehre, Erfindungen 88
Theologie und Philosophie 89
Sprache 90
Musik 91
Sport 94

Essen und Trinken 95

Speisen 95
Getränke 101

KRANJ UND DER NORDWESTEN 105

Die Dreiländerecke 106

Kranjska Gora 108
Triglav-Nationalpark 110

Am Oberlauf der Sava 112

Jesenice 112
Bled 112
Bohinj 119
Radovljica 121
Kranj 124

Nebentäler der Sava 130

Tržič 130
Preddvor 130
Kamnik 131
Škofja Loka 136
Železniki 142

Durch das Soča-Tal 143

Bovec 144
Kanal ob Soči 151
Kobarid 147
Tolmin 149
Dobrovo (Brda) 154
Nova Gorica 155

POSTOJNA UND DER SÜDWESTEN 161

Die inneren Karstlandschaften 164

Postojna 164
Cerknica 171
Idrija 173
Ajdovščina 177
Vipava 179

Das Hinterland von Triest 182

Štanjel 182
Sežana 185
Divača 188

Reka-Tal und Brkini 194

Pivka 194
Ilirska Bistrica 194

KOPER UND DIE ADRIAKÜSTE 197

Die slowenische Riviera 198

Koper 201
Ausflüge nach Italien 211
Izola 212
Piran 220
Portorož 230

LJUBLJANA – DER MITTELPUNKT SLOWENIENS 237

Die kleine Hauptstadt 238

Historisches 238
Der alte Stadtkern 240
Der Burgberg 251
Die jüngeren Stadtteile 252
Umgebung von Ljubljana 259
Ljubljana-Informationen 262

NOVO MESTO UND DER SÜDEN 269

Zwischen Krka und Sava 272

Novo mesto 272
Kostanjevica na Krki 276
Brežice 277
Krško 281
Sevnica 282
Mokronog 283
Bogenšperk 284
Stična 287
Žužemberk 289

Kočevski rog und Bela krajina 291

Dolenjske Toplice 291
Kočevje 292
Metlika 296
Črnomelj 296

CELJE UND DER NORDEN 299

Von der Savinja zur Sava 302

Celje 302
Laško 312
Trbovlje 313
Šempeter 314
Trojane 315

Von der Savinja zur Meža 316

Velenje 316
Slovenj Gradec 320
Dravograd 322
Ravne na Koroškem 323

Sotla-Tal und Pohorje 324

Rogaška Slatina 324
Podčetrtek 327
Slovenske Konjice 329
Slovenska Bistrica 332

MARIBOR UND DER NORDOSTEN 335

Drava und Slovenske gorice 338

Maribor 338
Šentilj 349
Lenart 349
Ptuj 349
Ormož 356
Ljutomer 358

Mura und Prekmurje 363

Radenci 363
Gornja Radgona 364
Grad (Goričko) 365
Murska Sobota 366
Lendava 369

Reisetipps von A bis Z 371

Sprachführer 386

Literatur 398
Slowenien im Internet 400
Verzeichnis zweisprachiger
Ortsnamen 401
Die Autoren 408
Danksagung 409
Register 410
Kartenregister 414
Bildnachweis 415
Zeichenlegende/Kartenlegende 420

Extra

Wo Karawankenbären fliegen: Bienen und Honig in Slowenien 59
Krainer Presbyterium 75
Rezepte 102
Die Krainer Wurst 129
Der Grottenolm 170
Geheimnisvolles Quecksilber 174
Karst – ein Gebirge löst sich auf 190
Die Parenzana 218
Der Nationaldichter France Prešeren 245
Kernkraft vom Sava-Ufer 280
Der Universalgelehrte Janez Vajkard Valvasor 285
Die Klosterreform von 1782 290
Die Deutschen von Gottschee 294
Die Reiseschriftstellerin Alma Karlin 310
Weinland Slowenien 361

Matthias Jacob hat Südslawistik, Germanistik und Kunstgeschichte studiert und arbeitet als Lehrbeauftragter für Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen, als Literaturübersetzer und Autor von Reiseführern. Als Reiseleiter bei Biblische Reisen (Stuttgart) begleitet er Studienreisen nach Zagreb, Istrien, Dalmatien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien, Albanien und Griechenland. Für den Trescher-Verlag Berlin schrieb er die landeskundlichen Reiseführer „Istrien“ und „Triest„. Er ist auch Mitautor der beiden Reiseführer „Kroatien„, „Bosnien und Herzegowina“ sowie „Balkan„. Anmerkungen, Ergänzungen, Korrekturen sind stets willkommen und tragen zur Aktualisierung des vorliegenden Buches bei. Für den vorliegenden Band wurde der von Klaus Schameitat verfasste Reiseführer von Matthias Jacob überarbeitet, aktualisiert und erweitert.

Klaus Schameitat (geb. 1958) wohnt in Mönchengladbach. Er war tätig als Gymnasiallehrer mit den Fächern Geographie und Latein. Sein besonderes Interesse gilt seit Jahrzehnten den Staaten Ost- und Nordeuropas, die er allesamt immer wieder ausgiebig bereist und fotographisch dokumentiert. So verfasste er für den Trescher-Verlag bereits 2003 einen landeskundlichen Estland-Führer (insg. drei Auflagen ) und lieferte Bildmaterial für etliche weitere Titel des Verlages. Den vorliegenden Slowenien-Führer hat er 2012 als Alleinautor konzipiert und verfasst. Mit der nunmehr 4. Auflage geht das Werk allmählich in die Verantwortung von Matthias Jacob über. Ebenfalls von Klaus Schameitat zusammengestellt wurde der Bildband „So fuhr der Osten“ (Schneider Media UK, 2018) mit typischen Fahrzeugen und Straßenszenen aus 20 ehemals sozialistischen Ländern.

Die meisten Städte und Gemeinden sind nach dem allgemeinen Muster www.Ortsname.si (ohne eventuelle Sonderzeichen) im Internet präsent. Leider sind viele dieser Internetauftritte nicht zwei- oder gar mehrsprachig.

www.slovenia.si
Informationsportal

www.slovenia.info
Tourismuszentrale

www.gov.si
Kommunikationsamt

www.amzs.si
Automobilclub

potniski.sz.si
Eisenbahn

www.arso.gov.si
Wetterdienst

www.stat.si
Statistikamt

www.apartmaji-slovenija.com
Unterkünfte

www.viaslovenia.com/de
Unterkünfte

Die folgende Aufstellung enthält vor allem Veröffentlichungen, die zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit Slowenien, seiner Geschichte und seinen Bewohnern dienen, jedoch keine gängigen Reiseführer. Auch einige ältere oder gar historische Titel sind aufgeführt, sofern sie Zustände und Entwicklungen auf slowenischem Territorium, sei es im Habsburgerreich oder im Staat Jugoslawien, behandeln. Einzelnen Werken wurden Zitate entnommen und an verschiedenen Stellen des vorliegenden Buches als zeitgenössische Beschreibungen oder Anekdoten verwendet (unter Angabe der jeweiligen Quelle oder ihres Autors). Kürzungen waren dabei unvermeidlich.

Die Schreibweise des Originaltextes wurde stets beibehalten und nicht der heutigen Orthographie und Zeichensetzung angepasst.

Geschichte

Bartl, Peter: Grundzüge der jugoslawischen Geschichte. Darmstadt 1985 (Wissenschaftliche Buchgesellschaft). – Darstellung der historischen Entwicklung von der slawischen Landnahme bis zu Titos Tod 1980.

Griesser-Pečar, Tamara: Das zerrissene Volk der Slowenen 1941-46. Wien 2003 (Böhlau). – Der Untertitel „Okkupation, Kollaboration, Bürgerkrieg, Revolution“ umreißt die vielfältigen Konflikte, die der Zweite Weltkrieg über das Land brachte.

Hösler, Joachim: Slowenien. Regensburg 2006 (Pustet). – Geschichte und Kultur der Slowenen von der Steinzeit bis etwa zum EU-Beitritt.

Nećak, Dušan und Repe, Božo: Slowenien. Klagenfurt 2006 (Wieser). – Ein kleiner Sammelband aus der Verlagsreihe „Wieser Geschichte Europäischer Osten“ (WGeO).

Horvat, Branko: Die jugoslawische Gesellschaft. Frankfurt/M. 1972 (Suhrkamp). – Ein jugoslawischer Wirtschaftstheoretiker beschreibt die Grundlagen des sogenannten „Jugoslawischen Modells“, als es noch zu funktionieren schien.

Drulović, Milojko: Arbeiterselbstverwaltung auf dem Prüfstand. Erfahrungen in Jugoslawien. Berlin 1976 (Dietz). – Beschreibung und kritische Analyse der typisch jugoslawischen Betriebsorganisation.

Furkes, Josip und Schlarp, Karl-Heinz (Hrsg.): Jugoslawien – ein Staat zerfällt. Reinbek 1991 (Rowohlt). – Bestandsaufnahme der innenpolitischen Situation unmittelbar vor dem Zerfall Jugoslawiens.

Simić, Marko: Auf den Spuren der Isonzo-front. Klagenfurt 2004 (Hermagoras/Mohorjeva). – Objektive und kritische Auseinandersetzung mit den Örtlichkeiten und Geschehnissen der großen italienisch-österreichischen Konfrontation im Ersten Weltkrieg.

Lichem, Heinz von: Krieg in den Alpen 1915–1918. Augsburg 1993 (Weltbild). – Auch dieses umfangreiche Werk widmet sich den Kriegsereignissen im slowenisch-italienischen Grenzgebiet.

Landeskunde

Rehder, Petra: Slowenien. München 1999 (Beck). – Gut lesbare Landeskunde, leider nicht mehr aktuell.

Šteger, Aleš: Gebrauchsanweisung für Slowenien. München 2022 (Piper). – Amüsant-poetische Essays über Lebensart der Slowenen sowie zu Landschaften und Orten.

Vielfalt auf kleinem Raum: Slowenien. Geschichte und Politik. Religion – historisch und aktuell. Literarische Streiflichter. Zeitschrift Ost-West. Europäische Perspektiven, 2/2017 (Pustet).

Vischer, Georg Matthäus: Topographia Ducatus Stiriae (Topographie des Herzogtums Steiermark). Graz 1681. – Historische Stadtansichten zur österreichischen und slowenischen Steiermark; in vielen Fällen handelt es sich um die ältesten verfügbaren Abbildungen. Als zweibändige Faksimileausgabe erschienen in Graz 2. Auflage 1976; antiquarisch oder in Bibliotheken.

Valvasor, Johann Weichard: Die Ehre deß Hertzogthums Crain. Laybach/Ljubljana 1689; Reprint Ljubljana 1984.

Sprache

Wiesler, Alois: Slowenisch Wort für Wort. Bielefeld 2018 (Reise Know-how).

Nowak, Magdalena: Slowenisch für absolute Anfänger. Stuttgart 2023 (Schmetterling)

Nosbers, Hedwig und Öhler, Matthias (Hrsg.): Slowenisch – Einstiegskurs, München 2019 (Hueber)

Jenko, Elizabeta: Grammatik der slowenischen Sprache. Klagenfurt 2000 (Drava-Verlag).

Rehder, Petra (Hrsg.): Einführung in die slavischen Sprachen. Darmstadt 2009 (Wissenschaftliche Buchgesellschaft).

Wörterbücher von Langenscheidt, Pons und Drava-Verlag.

Belletristik

Um die Übersetzung und Herausgabe slowenischer Literatur haben sich insbesondere der Wieser-Verlag, der Drava-Verlag und der Verlag Hermagoras/Mohorjeva (alle in Klagenfurt) verdient gemacht. Deren Angebote sind im Internet einsehbar.

Poniž, Denis und Wieser, Lojze (Hrsg.): Ljubljana. Klagenfurt 1999 (Wieser). – Die kleinen, sorgfältig gebundenen Bücher der Reihe „Europa erlesen“ bieten Literaturauszüge aus verschiedenen Jahrhunderten.

Šteger, Aleš (Hrsg.): Ljubljana und Slowenien. Eine literarische Einladung. Berlin 2023 (Wagenbach). Reiseerzählungen von Ilma Rakusa, Boris Pahor, Drago Jančar, Peter Handke und vielen anderen.

Wieser, Lojze (Hrsg.): Karst. Klagenfurt 1999 (Wieser). – Ebenfalls aus der Reihe „Europa erlesen“.

Kitzmüller, Hans und Wieser, Lojze (Hrsg.): Collio/Brda. Klagenfurt 2007 (Wieser). – Aus derselben Reihe.

Kovačič, Lojze: Die Zugereisten. München 2009 (dtv). – Das Kriegsjahr 1941 in Ljubljana, erzählt von einem 13-jährigen Ich-Erzähler.

Prešeren, France: Gedichte. Greiz 1978 (Edition Neue Wege).

Baum, Wilhelm (Hrsg.): France Prešeren – Deutsche Dichtungen. Klagenfurt 1999 (Kitab). – Der Band stellt die auf Deutsch verfassten Gedichte des slowenischen Romantikers vor.

Prešeren, France: Gedichte/Pesmi. Klagenfurt 1998 (Hermagoras/Mohorjeva). – Zweisprachige Ausgabe.

Paternu, Boris: France Prešeren – ein slowenischer Dichter 1800–1849. München 1994 (Slavica).

Seume, Johann Gottfried: Spaziergang nach Syrakus. München 1997 (dtv). – Ein alltagsnaher, kritischer Reisebericht aus dem Jahr 1803. Seume reiste 1802 von Graz über Maribor nach Triest.

Sartori, Franz (Hrsg.): Das Felsenschloß Lueg in Innerkrain nebst der Geschichte des Erasmus Lueger. Laibach/Ljubljana 1841. – Enthält mehrere Beschreibungen und Anekdoten, u.a. auch von Belsazar (auch Balthasar) Hacquet.

Karlin, Alma: Einsame Weltreise. Aviva 2022

Spezialthemen

Bachhiesl, Christian: Des Kaisers Leibarzt auf Reisen. Johann Nepomuk Raimanns Reise mit Kaiser Franz I. im Jahre 1832. Wien 2008 (LIT Verlag). – Die Route führt von Wien über Maribor, Ljubljana, Postojna nach Triest; Beobachtungen und Erklärungsversuche insbesondere zu den Naturphänomenen unterwegs; historischer Originaltext und ausführliche Erläuterungen.

Bernik, France und Reinhard Lauer: Die Grundlagen der slowenischen Kultur. De Gruyter 2010.

Ferenc, Mitja und Hösler, Joachim (Hrsg.): Spurensuche in der Gottschee/Deutschsprachige Siedler in Slowenien. Potsdam 2011 (Deutsches Kulturforum östliches Europa e.V.)

Ferk, Janko und Agnoli, Sandra: Die Parenzana. Wien/Graz/Klagenfurt 2013 (Styria). – Ausführliche Darstellung der ehemaligen Bahntrasse, für Wanderer und Radfahrer.

Gauß, Karl-Markus: Die sterbenden Europäer. Wien 2001 (Zsolnay). – Im Kapitel über die Gottschee begibt sich der Autor auf Spurensuche im historischen Siedlungsgebiet der Deutschen in Jugoslawien bzw. Slowenien.

Geographische Rundschau 6/2005: Karst und Karstlandschaften. Braunschweig 2005 (Westermann). – Das Phänomen Karst als Lebensraum: Oberflächenformen, Umweltprobleme, touristisches Potenzial usw.; slowenische und kroatische Gegebenheiten stehen im Vordergrund.

Höfler, Janez und Frank Büttner (Hrsg.): Bayern und Slowenien im Zeitalter des Barock. Architektur, Skulptur, Malerei. Schnell & Steiner 2006.

Kmecl, Matjaž: Die Schätze Sloweniens. Cankarjeva Založba 1981.

Palladino, Irmgard und Bidovec, Maria: Johann Weichard von Valvasor. Ein Protagonist der Wissenschaftsrevolution der Frühen Neuzeit. Wien 2008 (Böhlau). Fundierte und gut lesbare Auseinandersetzung mit Leben, Werk und Nachlass des großen Krainer Gelehrten.

Pelikan, Egon: Mussolini und Hitler in den Kirchen des slowenischen Küstenlandes Aus dem Slowenischen von Primož Debenjak. Hermagoras 2023.

Pfeffer, Karl-Heinz: Karstmorphologie. Darmstadt 1978 (Wissenschaftliche Buchgesellschaft). – Eine knappe Abhandlung über die Entstehung und Entwicklung der Oberflächenformen im Karst.

Stiller, Adolph (Hrsg.): Slowenien. Architektur – Meister und Szene. Wien 2008 (Architektur im Ringturm XVII, Verlag Anton Pustet). Bilder und zweisprachige Texte (dt./engl.) zu vielen markanten Bauwerken des Landes vor allem unter städtebaulichen Aspekten; eine wahre Fundgrube für Architekturfans.